Volksbank International: 2008 erneut Rekordergebnis

2. März 2009, 13:50
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EGT um 28 Prozent auf 90 Millionen gesteigert - Risikovorsorge auf 72,4 Millionen Euro ausgebaut

Wien - Die Volksbank International (VBI), in der die Osteuropa-Töchter der österreichischen Volksbanken-Gruppe gebündelt sind, hat 2008 trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ein Rekordergebnis erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg nach vorläufigen Daten um 27,7 Prozent auf 90 Mio. Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 14,7 (10,7) Mrd. Euro, teilte die Bank am Montag mit. Die Risikovorsorgen wurden von 42,9 Mio. Euro auf 72,4 Mio. Euro ausgebaut.

"Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und es zeigt, dass sich unser Geschäftsmodell auch im schwierigen Umfeld bewährt", so VBI-Vorstandschef Friedhelm Boschert laut Aussendung.

Wesentlich zum Ergebnis trug der Zinsüberschuss bei, der um 33,6 Prozent auf 334,9 Mio. Euro gesteigert wurde. Der Dienstleistungsertrag stieg um 17 Prozent auf 103,6 Mio. Euro. Die Cost-Income-Ratio (CIR) verringerte sich auf 58,9 Prozent. "Um für die schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung gut gerüstet zu sein, wurden auch die Risikovorsorgen auf 72,4 Mio. Euro wesentlich ausgebaut", heißt es.

Von der Bilanzsumme entfallen 3,5 Prozent auf die letzten beiden Zukäufe in der Ukraine und Bosnien-Herzegowina. Das Kreditvolumen erhöhte sich auf 9,9 Mrd. Euro. Die Einlagen stiegen um 13,9 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro.

Die VBI-Gruppe besteht aus zehn VBI-Banken in neun mittel- und osteuropäischen Ländern und der VBI AG mit Sitz in Wien. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die Anzahl der Vertriebsstellen 609. Zum Jahresende beschäftigte die VBI-Gruppe 5.849 Mitarbeiter. Mittlerweile werden rund 1,5 Millionen Kundenkonten betreut. (APA)

 

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