Sorgenia wächst trotz Krise

2. März 2009, 12:01
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Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia trotzt der Krise und segelt auf Wachstumskurs

Rom - Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia trotzt der Krise und segelt auf Wachstumskurs. Das Unternehmen, das sowohl im Strom- als auch im Gasbereich aktiv ist, hat ein Rekordhoch von einer halben Million Kunden erreicht. Das Energie-Unternehmen, an dem der Verbund mit 41 Prozent beteiligt ist, meldete für 2008 ein 30,7-prozentiges Umsatz-Plus auf 2,4 Mrd. Euro. Der Ebitda stieg um 24,7 Prozent auf 190 Mio. Euro. Der Gewinn kletterte trotz sinkender Stromnachfrage um 2,3 Prozent auf 66,7 Mio. Euro. Das Volumen des abgesetzten Stroms stieg von 9,7 TWh auf 10,4 TWh. Die Verschuldung kletterte von 904,9 Mio. Euro auf 1.013,9 Mio. Euro.

Die Mailänder Gruppe, die 339 Personen beschäftigt, hegt ehrgeizige Projekte. Vor Sommer soll ein Kraftwerk in der süditalienischen Ortschaft Modugno eingeweiht werden. Hinzu sollen drei neue Windparks von 28 MW in den süditalienischen Regionen Kampanien und Apulien in Betrieb gesetzt werden. In der Hafenstadt Gioia Tauro ist ein neues Gaswerk in Planung.

Internationales Wachstum

Auch das internationale Wachstum will Sorgenia vorantreiben. Die neu gegründete Tochtergesellschaft Sorgenia Romania beschäftigt sich mit der Planung und Errichtung von Anlagen für die Stromerzeugung aus Windkraft. Die Expansion in Rumänien ist Teil des fünfjährigen Entwicklungsplans, den Sorgenias Präsident Rodolfo De Benedetti vorgestellt hat. 2,6 Mrd. Euro Investitionen sind bis 2012 vorgesehen.

In Frankreich generiert Sorgenia mit der kürzlich übernommenen Societe Francaise d'Eoliennes (SFE), 100 MW Windenergie. Weitere Windkraftanlagen für 110 MW sollen in diesem Jahr gebaut. Auf Sardinien wird ein Werks zur Produktion von Solaranlagen errichtet. Sorgenia hat kürzlich auch eine neue Tochter, Sorgenia Bioenergy, gegründet, die mit einer Anlage in der Toskana im Bereich Biomassen eingestiegen ist. (APA)

 

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