Svoboda Büromöbel stattet zwei Banken aus

2. März 2009, 11:39
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Internationale Projekte, Unternehmen spürt aber bereits seit Monaten die Krise

St. Pölten - Svoboda Büromöbel mit Sitz in St. Pölten hat im vierten Quartal des bis Ende März laufenden Geschäftsjahres 2008/09 zwei internationale Projekte im Bankensektor abgeschlossen. In bayerischen Bad Reichenhall wurde einer Aussendung vom Montag zufolge die neue Hauptstelle der Sparkasse Berchtesgadener Land ausgestattet, in Amsterdam die Niederlassung der türkischen Akbank. Es habe sich um 220 bzw. 65 Arbeitsplätze gehandelt.

Die Projekte in Bad Reichenhall und Amsterdam seien für Svoboda "ein schöner Erfolg" vor Abschluss des laufenden Geschäftsjahres, hielt Geschäftsführer Bernhard Holzer fest. Wie sich das kommende Jahr entwickeln werde, sei "derzeit noch nicht voraus zu sagen". Bereits in den vergangenen Monaten seien "Auswirkungen der lahmenden Konjunktur" in der Branche zu spüren gewesen. Holzer: "Wir gehen heute davon aus, dass es schwierig wird, die Werte von 2008 wieder zu erreichen." Svoboda wolle jedenfalls "flexibel auf die tatsächliche Entwicklung reagieren" und sei "überzeugt, die richtigen Weichenstellungen getroffen zu haben".

Svoboda Büromöbel wurde 1911 gegründet und ist in dritter Generation als Familienunternehmen am Markt tätig. Mit rund 285 Mitarbeitern wurde 2007/08 ein Gruppenumsatz von 44 Mio. Euro erwirtschaftet. Jährlich werden etwa 22.000 Arbeitsplätze ausgestattet. Neben Zentrale und Produktion in St. Pölten gibt es in Österreich sieben weitere Standorte. Im Ausland ist Svoboda mit Niederlassungen in Amsterdam und Budapest sowie über Lizenznehmer in Brasilien, Hongkong und Australien vertreten. Rund 15 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erzielt, wobei die Niederlande, Deutschland und Ungarn die Hauptmärkte seien. In der Schweiz, in Belgien, Luxemburg, Tschechien, Bulgarien und Kroatien ist Svoboda seit 2007 über Partner am Markt vertreten. (APA)

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