Das iPhone dominiert das mobile Web

2. März 2009, 12:12
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Android und Blackberry mit den stärksten Zuwächsen - Desktop-Browser: Firefox gewinnt, IE stagniert, Safari verliert

Monat für Monat veröffentlicht NetApplications aktuelle Statistiken über die weltweite Netz-Nutzung. Erstmals weist man dabei nun den - stark wachsenden - Markt an mobilen Internet-Browsern gesondert aus, über das Ergebnis dürfte man sich vor allem bei Apple freuen: Das iPhone dominiert diesen Bereich momentan klar.

Reihung

Beinahe zwei Drittel aller mobilen Web-NutzerInnen bewegen sich mit dem Apple-Mobiltelefon im Internet, konkret weist NetApplications dem iPhone / mobilen Safari einen Wert von 66,61 Prozent aus. Kein einziger anderer Browser schafft es in dieser Kategorie überhaupt zur prozentualen Zweistelligkeit. Platz zwei belegt Java ME mit 9,06 Prozent, gefolgt vom Windows CE-Browser mit 6,91 Prozent.

Umschichtungen

Ob Apple die aktuelle Marktposition halten kann, ist allerdings eher zweifelhaft: Da mittlerweile auch andere Hersteller ihre Mobilbrowser deutlich verbessert haben bzw. ganze neue Konkurrenten auf den Markt gekommen sind, schwindet auch der - relative - Anteil des iPhones aktuell rasch: So bedeutet der Februar-Wert ein Minus von beinahe drei Prozent gegenüber dem Vormonat, als man noch bei 69,54 Prozent lag.

Android

Ein rasches Wachstum bescheinigt der Marktforscher dabei Googles Linux-basiertem Mobil-Betriebssystem Android bzw. dessem Browser, der aktuell auf 6,15 Prozent (+1,13) kommt. Auch die diversen Blackberrys legen im vergangenen Monat spürbar zu, von 1,70 auf 2,24 Prozent. Explizit sei noch einmal darauf hingewiese, dass der entsprechende Markt im Moment stark wachsend ist, selbst ein relatives Minus für das iPhone also nicht bedeutet, dass die absolute Zahl der verwendeten iPhones sinkt.

Desktop

Deutlich weniger Bewegung ist derzeit bei den Desktop-Browsern zu verzeichnen, so bleibt der Wert des Internet Explorer mit 67,51 Prozent (-0,03) ausnahmsweise weitgehend unverändert. Leichte Zuwächse hingegen beim Firefox, der nun bei 21,73 Prozent hält, ein Plus von 0,20 Prozentpunkten. Verluste gibt es beim Safari, der mit einem Minus von 0,29 Prozentpunkten nun bei exakt 8 Prozent liegt.

Verbreitung

Der relative Verlust des Safari korreliert dabei einmal mehr direkt mit den Mac-OS-X-Verbeitungszahlen, das Apple-Betriebssystem musste im Februar - entgegen dem Trend der letzte Monate - ebenfalls einen leichten Verlust hinnehmen. (apo)

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