"Es gilt, die Uni als Point of Sale zu nutzen"

2. März 2009, 10:06
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Nachhaltige Beziehungsarbeit dient Studierenden und Unternehmen

Nachhaltige Beziehungsarbeit zwischen Studierenden und Unternehmen rücke weiter in den Vordergrund. Unter dem Schlagwort Employer Branding gelte es hierzu fokussiert zu arbeiten, die Universität dafür auch als "Point of Sale" zu nutzen, sagt Michael Kaiser, Geschäftsführer des TU Career Center. Die Nachfrage nach Angeboten dieses Formates sei jedenfalls anhaltend hoch bzw. nehme weiter zu, sagt er. Die zwei größten Plattformen, die das TU Career Center für Interessierte bietet, erfreuten sich jedes Jahr eines höheren Zulaufs, sagt Kaiser.

TUtheTOP, das High-Potential-Programm der TU Wien, verzeichnete für das noch laufende Programm 2008/09 eine - im Vergleich zum Vorjahr - erhöhte Bewerberzahl unter den Studierenden. Man versuche auch, so Kaiser, auf Feedback der Teilnehmer prompt zu reagieren. So stand den aktuell 60 Teilnehmern des laufenden Programms die Wahl zwischen den zehn teilnehmenden Unternehmen frei. Der Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit konnte dadurch einfach mehr Raum gewährt werden, sagt Kaiser.

Sowohl die Studierenden wie auch die Unternehmensvertreter organisieren einen für sie praktikablen und mit den Interessen konformen Arbeitsrahmen. Es gelte ebenso zu fordern, wie entsprechende Modalitäten zu verhandeln. Wie weit also der Einblick in das jeweilige Umfeld und in die Arbeitsweisen sei, stehe in der Eigenverantwortung jedes bzw. jeder Einzelnen, so Kaiser. Zusätzlich bieten sich Foren und Veranstaltungen zum gegenseitigen Austausch an.
Ausstellerrekord

Zusätzlich zum High-Potential-Programm wird auch in diesem Jahr die Jobmesse der TU Wien, TUday09, abgehalten.

Aufgrund der gestiegenen Ausstellerzahl - 96 sind aktuell gelistet, 2008 waren es 77 - findet die Messe an drei Standorten der Technischen Universität statt: im Freihaus, in der Bibliothek und am Elektrotechnischen Institut.

Kaiser: "Wir erwarten rund 2500 Besucherinnen und Besucher." Gelegenheit also, Lebensläufe zu deponieren, mit Firmenvertretern zu sprechen oder auch das Angebot an Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu sondieren. (haa/DER STANDARD-Printausgabe, 28.2./1.3. 2009)

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