UNO und Pjöngjang reden wieder miteinander

2. März 2009, 06:28
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Erstes Treffen seit 2002 in entmilitarisierter Zone soll Spannungen abbauen

Seoul - Erstmals seit sechs Jahren haben die UNO und Nordkorea im Bemühen um eine Entspannung Militärgespräche geführt. Eine UN-Delegation unter der Führung der USA sei am Montag im Dorf Panmunjom in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea mit nordkoreanischen Vertretern zusammengetroffen, erklärte das UN-Oberkommando.

Das erste Treffen dieser Art seit 2002 sei auf Nordkoreas Bitte hin zustande gekommen und solle bestehende Spannungen verringern. "Die Gespräche können dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen und Missverständnissen vorzubeugen sowie Transparenz im Hinblick auf die Absichten beider Seiten zu schaffen", hieß es in der Erklärung.

Seit Ende des Koreakriegs 1953, in dem eine US-geführte UN-Truppe Südkorea unterstützt hatte, ist das UN-Kommando offiziell für die Überwachung der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea zuständig. Pjöngjang hatte die in Südkorea stationierten US-Truppen am Samstag aufgefordert, ihre "Provokationen" in dem neutralen Grenzgebiet zu unterlassen. Anderenfalls würden "entschiedene Gegenmaßnahmen" ergriffen. Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen seinen Ton gegenüber den USA und Südkorea verschärft. (APA/AFP)

 

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