Bank Austria muss Real Invest Europe zudrehen

1. März 2009, 19:47
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Die Bank friert ihren in Deutschland, Tschechien und Kroatien veranlagten, offenen Immobilienfonds Real Invest Europe ein

Wien - Die Bank Austria friert ihren in Deutschland, Tschechien und Kroatien veranlagten, offenen Immobilienfonds Real Invest Europe auf ein Jahr ein. Die Rücknahme von Fondsanteilen wird ab 2. März für bis zu zwölf Monate ausgesetzt.

Der Fonds ist im März 2007 gestartet und hat derzeit ein Volumen von 58 Mio. Euro. Aber eine Neubewertung der sechs Objekte (je zwei in den drei Ländern) in den kommenden Wochen werde wohl eine Abwertung um 20 Prozent ergeben, erwartet Karl Derfler, Vorstand der Bank Austria Real Invest.

In dieser Situation sieht es Derfler als eine Frage der "Fairness" gegenüber den rund 2500 Investoren, die Rücknahme von Anteilen auszusetzen. Schließlich wisse man nicht, wie sich die Situation in Osteuropa entwickeln werde. Neu einsteigen werde man können.

Der "Schwesterfonds" Real Invest Austria (825 Mio. Euro) sei von der Entscheidung nicht betroffen. Seit Jänner seien ihm 50 Mio. Euro zugeflossen, der Fonds könne ohne Einschränkungen ge- und verkauft werden. (APA/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2.3.2009)

 

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