
BZÖ-Homepage am 1. März gegen 12 Uhr

BZÖ-Homepage am 2. März gegen 10.20 Uhr

BZÖ-Homepage am 2. März gegen 20:00
Die Homepage des BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich) entpuppt sich seit Sonntag als Spielplatz für Hacker. Die Orangen hatten offensichtlich nicht immer die Hoheit über ihren Webauftritt.
Affen und Hühnerkeulen
So wurden Besucher der Website am Sonntag von einem Affen samt Hakenkreuzschleife begrüßt. Gegen Mittag erschien die Homepage wieder in ihren Ursprungszustand. Allerdings tauchten im Laufe des Tages immer wieder fremde Inhalte auf bzoe.at auf. Am Montag schlugen die Hacker erneut zu. Besucher wurden von einem Hakenkreuz aus Hühnerkeulen begrüßt und Texte ausgetauscht.
"Linke Webterroristen"
In einer Aussendung teilte das BZÖ mit, dass Anzeige gegen die noch unbekannten Täter erstattet und die IP-Adressen der Hacker gesichert worden seien. Die Orangen sprachen von einer "undemokratische Vorgangsweise" und machte "linke Webterroristen" dafür verantwortlich.
Wahlsonntag
In Kärnten fand am Sonntag die Landtagswahl statt - derStandard.at/innenpolitik berichtet ausführlich über den Urnengang, aus dem das BZÖ als stimmenstärkste Partei hervorging.
Update, 02.03, 20:00
Das BZÖ scheint die Situation derzeit nicht in den Griff zu bekommen, nachdem die Seite zwischendurch immer wieder offline war, ist sie mittlerweile erneut gehackt worden. So wurde Adolf Hitler auf die Startseite montiert und ein neuer Text, der die bisherigen Aussagen des BZÖ satirisch wendet, platziert. So heißt es, dass das erste Statement leider von "rechten Webterroristen entfernt" wurde, auch wünscht man den LeserInnen "noch viel Spass". (red)
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Natürlich finde ich eine gehackte Webseite einer Partei witzig, wobei ich mir als Techniker natürlich auch ein kleines Schmunzeln erlaube, über Codequalität der betreffenden Seiten. Jedoch muss ich zugeben, dass mir der Name der Partei egal ist. Wenns eine Seite der Grünen wäre, dann wäre es für mich genauso lustig.
Vielleicht sollten sich Politiker mal genauer mit dem Begriff IT auseinandersetzen, aber solange Entscheidungen durch die Parteizugehörigkeit durchgesetzt werden, bleiben unsere Politiker Internetausdrucker.
Es bleibt illegal irgendwelche Webseiten zu hacken. Das ist der eigentlich bittere Beigeschmack der bleibt. Wenn es eine Seite der SPÖ/ÖVP erwischen sollte, dann Gnade euch Gott vor einem neuen SPG. Davor habe ich Angst.
"Warum Nazi-Seiten hacken eine Gute Sache ist"
http://www.gulli.com/netzwelt/... n-defacen/
Gesetz ist Gesetz, und Gesetzesbruch ist Gesetzesbruch..auch wenn der Antrieb dazu ev. sogar verständlich ist..
Einzelpersonen/Gruppen haben nicht das Recht sich über geltende Gesetze hinwegzusetzen..
bzw. würden sich selbige Personen selbige Vorgehensweise zB in China auch trauen ? ;)
wo beginnt die Toleranz für Gesetzesübertretungen, und wo endet sie?
und ganz nebenbei, ein Pendel schlägt auch immer auch in die andere Richtung aus..
lg CLoon
wenn freunderlwirtschaft über qualifikation steht.
das peinliche ist nicht 1x gehackt zu werden; das peinliche in diesem fall ist laufend gehackt zu werden.
auch die reaktionszeit von mehreren stunden bis der hack verschwindet ist fast schon bewundernswert.
es zeugt von absoluter unkenntnis der materie wenn das entfernen von ein paar bildern bereits die betreiber überfordert. von einer änderung des zugrunde liegenden systems ganz zu schweigen.
ein schelm wer denkt es könnte beabsichtigt sein ;-)
Ich glaube, dass einfach niemand diesen Zeichensalat, ändern will. Der W3C Validator sagt dazu folgendes:
http://validator.w3.org/check?uri... ne&group=0
Also bei mir hat die gruene.at Seite nur einen Fehler und da is ein & nicht in & gewandelt worden sonst nichts. Auch die anderen Seiten haben wesentlich weniger Fehler als von DIR angegeben. Kannst du eventuell den Validator nicht korrekt bedienen? Mich dünkt du hast da immer den HTML Transitional erzwungen wobei die Parteien da unterschiedliche DTDs verwenden.
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