Zusammenstöße zwischen Regierungsanhängern und Oppositionellen

1. März 2009, 10:06
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Opposition rief in neun Städten zu Protestmärschen "gegen Hunger und Diktatur" auf

Managua - Mehrere Städte Nicaraguas sind am Samstag von gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Anhängern der Regierung und der Opposition erschüttert worden. Dabei wurden in der Hauptstadt Managua, in Leon und Chinandega zahlreiche Menschen verletzt.

Die Opposition hatte in insgesamt neun Städten zu Protestmärschen "gegen Hunger und Diktatur" aufgerufen. Die Demonstranten wurden aber von Regierungsanhängern unter anderem mit Steinen angegriffen. Der linksgerichtete Präsident Daniel Ortega hatte seine Anhänger gegen die Opposition mobilisiert. Als Anlass nannte er die sandinistische Revolution vor 30 Jahren, deren Jahrestag allerdings erst am 19. Juli ist. (APA/dpa)

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