Obama: Krise trifft Afroamerikaner härter als andere

1. März 2009, 10:05
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Präsident ruft Bevölkerung zu gemeinsamem Engagement auf

Washington - Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise trifft die schwarze Bevölkerung in den USA nach Einschätzung von US-Präsident Barack Obama besonders hart. "Sie wissen, dass harte Zeiten für Amerika oft noch härtere Zeiten für Afroamerikaner bedeuten", sagte Obama in einer am Freitag aufgezeichneten Videobotschaft anlässlich eines Treffen von afroamerikanischen Politikern, Intellektuellen und Künstlern in Los Angeles, deren Abschrift das Weiße Haus am Samstag veröffentlichte. "Diese Rezession macht da keine Ausnahme", fügte der US-Präsident hinzu. So liege die Arbeitslosenrate bei Afro-Amerikanern derzeit fünf Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt.

Obama sagte, dass seine Regierung die Krise nicht allein bewältigen könne. Die US-Bürger müssten sich ebenfalls engagieren und einen "erneuerten Glauben an unser gemeinsames Ziel und unsere gemeinsamen Werte" unter Beweis stellen. Er bemühe sich mit seiner Politik, "den Graben zwischen dem Land, das wir sind, und dem Land, das wir sein können", zu schließen. In den vergangenen 30 Tagen habe seine Regierung mehr für einen Wandel getan, als in den vergangenen Jahren geschehen sei, sagte Obama. In den USA gebe es bei den Menschen unabhängig von der Hautfarbe "eine gemeinsame Entschlossenheit, eine perfektere Einigkeit herzustellen; nicht nur diese Wirtschaft wiederzubeleben, sondern unser Land zu verwandeln". Seine Regierung habe mit dieser Aufgabe bereits begonnen. (APA)

 

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