Fossiler Riesenseevogel in Peru entdeckt

1. März 2009, 17:50
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Das Tier hatte eine Flügelspannweite von bis zu sechs Metern, sein Schädel war vierzig Zentimeter lang

Lima - Der versteinerte Schädel eines riesigen Seevogels, der vor etwa zehn Millionen Jahren lebte, ist an der Südküste Perus gefunden worden. Das Fossil sei der am besten erhaltene Schädel eines Pelagornithidae, der jemals entdeckt wurde, sagte Rodolfo Salas, Abteilungsleiter des nationalen Geschichtsmuseums in Peru.

Die Pelagornithidae sind eine vermutlich vor rund drei Millionen Jahren ausgestorbene Familie großer Seevögel, sie hatten eine Flügelspannweite bis zu sechs Metern. Ihre extrem dünnen Knochen trugen zur Flugfähigkeit der Riesenvögel bei, doch sie überdauerten kaum als Fossilien. "Seine Fossilien sind sehr seltsam, sehr selten und sehr schwer zu finden", erklärte Salas. Der in Peru entdeckte Schädel ist 40 Zentimeter lang. Versteinerte Überreste der Vögel wurden bisher in Nordamerika, Nordafrika und der Antarktis gefunden. (APA/AP/red)

 

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