Kindergarten zwischen Baumkronen

27. Februar 2009, 20:05
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Das Bauen auf Stelzen erspart ein Umwidmungsverfahren

Salzburg - In einem richtigen Baumhaus können Salzburger Kindergartenkinder seit Anfang des Jahres spielen und lernen: Der neue Betriebskindergarten des Landeskrankenhauses besteht aus sechs farbigen Bauteilen, die zwei Stockwerke über dem Boden zwischen den Baumkronen schweben. Getragen wird die Konstruktion des Architekten Ludwig Kofler von schrägen, unregelmäßigen Stützen, die an Baumstämme erinnern sollen. Der praktische Hintergrund: "Mit der außergewöhnlichen Baumhaus-Lösung haben wir es geschafft, dass weder eine teure Übergangslösung noch lange Umwidmungsverfahren von Grünland erforderlich waren", sagt Burkhard van der Vorst, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken.

Die Übersiedlung in die zwei Millionen Euro teuren Baumhäuser ist durch die geplante Erweiterung der Chirurgie an der Stelle des alten Kindergartens notwendig geworden. Der Neubau dient auch als Krabbelstube und Hort und bietet 124 Kindern zwischen einem und zehn Jahren Platz. Geöffnet ist von sechs bis 19 Uhr. Angst, dass ihre Kinder vom "Baumhaus" stürzen könnten, müssen Eltern nicht haben: Eingangsbereich und Fenster des Hoch-Kindergartens sind gut gesichert. (pehe/DER STANDARD, Printausgabe, 28.2./1.3.2009)

  • Bauen auf Stelzen spart Umwidmungsverfahren: der neue Betriebskindergarten des Landeskrankenhauses
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    Bauen auf Stelzen spart Umwidmungsverfahren: der neue Betriebskindergarten des Landeskrankenhauses

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