Revolutionäre Ideen

27. Februar 2009, 19:22
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Jean-Jacques Rousseau und Charles de Montesquieu schrieben Bücher, die Ende des 18. Jahrhunderts im Kampf um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in Frankreich eine wesentliche Rolle spielten

Frage: Wer war Jean-Jacques Rousseau?

Antwort: Jean-Jacques Rousseau wurde 1712 in Genf geboren. Im Alter von 50 Jahren schrieb er ein Buch mit dem Titel Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts, das als eines seiner Hauptwerke gilt. Es sorgte für so viel Aufruhr, dass Rousseau Genf verlassen musste. In dem Werk stellte er die Frage, ob es überhaupt Herrschaft geben darf oder kann, wenn doch Freiheit zum Wesen des Menschen gehört. Rousseau meinte auch, dass Besitz für die Ungleichheit der Menschen verantwortlich ist. Diese Gedanken waren wichtig für die später ausbrechende Französische Revolution.

Frage: Was ist die Französische Revolution?

Antwort: Eine Revolution ist eine abrupte Veränderung von herrschenden Bedingungen, die oft gewaltsam herbeigeführt wird. Bei der Französischen Revolution (1789 bis 1799) wehrten sich die Bürger gegen die Herrscher. Sie kämpften für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aller Menschen. Auch die Gewaltenteilung war eines ihrer Ziele.

Frage: Was ist das?

Antwort: Ein französischer Schriftsteller namens Charles de Montesquieu schrieb in einem Buch, dass Gesetze erfinden, umsetzen und darüber richten nicht in einer Hand liegen darf, sondern diese Gewalten zu trennen sind. (Gudrun Springer/DER STANDARD, Printausgabe, 28.2./1.3.2009)

Die nächste Ö1-Kinderuni am Sonntag, 17.10 Uhr, widmet sich dem Thema "Warum gibt es Lawinen?" Am Freitag im Standard.

der Standard Webtipp:

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