T-Systems nach Konzernumbau 2008 leicht im Aufwind

27. Februar 2009, 13:44
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Umsatzrückgang von 1,2 Prozent, bereinigtes EBIT bei 61 Mio. Euro - T-System Austria Mitarbeiterstand konstant

Die Neuausrichtung der Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems auf netzzentrierte Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) zeigt erste Ergebnisse. Unter Berücksichtigung des veränderten Konsolidierungskreises, fiel der Umsatz nur noch leicht um 1,2 Prozent, teilte das Unternehmen in einer Aussendung am Freitagmittag mit.

Weniger Umsatz

Das bereinigte EBITDA blieb auf dem Niveau des Jahres 2007 und das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) hat sich gegenüber 2007 von 12 auf 61 Mio. Euro mehr als verfünffacht. Die Finanzkennzahlen wurden um den Verkauf der Rundfunk- und Mediensparte Media & Broadcast sowie die konzerninterne Umgliederung des Bereichs ActiveBilling bereinigt.

Bei den ausgewiesenen Zahlen, die in den Vorjahreswerten die Gesellschaften Media & Broadcast und ActiveBilling noch enthalten, ergibt sich ein Umsatzrückgang um 8,2 Prozent auf 11 Milliarden Euro und ein EBITDA-Minus von 20,0 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro.

Im Auslandsgeschäft ergab sich ein Umsatzplus von 7,4 Prozent. Der bereinigte Auftragseingang stieg um 5,2 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Vor allem das vierte Quartal verlief laut T-System sehr positiv. Große Abschlüsse wie mit Shell, der Deutschen Post oder Royal & Sun Alliance trugen dazu bei. Der Mitte Februar 2009 bekannt gegebene Vertrag mit Linde ist für T-System "ein weiterer Schritt der internationalen Wachstumsstrategie".

"Ein erfolgreiches Jahr"

Auch für T-Systems in Österreich sei 2008 "ein erfolgreiches Jahr" gewesen", so Georg Obermeier, Vorsitzender der Geschäftsführung bei T-Systems in Österreich. Der Mitarbeiterstand ist im vergangenen Jahr konstant bei 600 geblieben. Es sei keine Mitarbeiterabbau geplant, so Obermeier gegenüber der APA. Im vergangenes Jahr seien beispielsweise Kundenverträge mit Unternehmen wie Wienerberger und austriamicrosystems verlängert worden, so Obermeier. Neue Kundenprojekte wurden 2008 mit Unternehmen wie Salesianer Miettex, Qualitätslabor Niederösterreich, Barmherzige Schwestern Ried, dem Krankenhaus der Elisabethinen Linz sowie namhaften Kliniken in Deutschland, Kolumbien und Südafrika umgesetzt.

T-Systems Austria ist nach eigenen Angaben einer der führenden Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie in Österreich. Der Branchenschwerpunkt liegt auf den fünf Kernsegmenten Fertigungsindustrie, Öffentliche Verwaltung und Gesundheit, Finanzdienstleistung sowie Telekommunikation. Im Gesundheitsbereich fungiert T-Systems Austria als Internationales Kompetenzzentrum im Gesamtkonzern. (APA)

 

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