Barroso begrüßt Bankenhilfe

27. Februar 2009, 13:41
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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat die Milliarden-Hilfen für angeschlagene Banken in Osteuropa begrüßt

Brüssel - EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat die Milliarden-Hilfen für angeschlagene Banken in Osteuropa begrüßt. Barroso und EU-Währungskommissar Joaquin Almunia seien zufrieden, dass die Weltbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und die Europäische Investitionsbank (EIB) ihre Kräfte bündelten, sagte ein Sprecher Barrosos am Freitag in Brüssel.

"Alle Beteiligten müssen ihrer Verantwortung gerecht werden", sagte der Sprecher. Er erinnerte daran, dass die EU-Behörde den neuen Mitgliedstaaten in Mittel- und Osteuropa 7 Mrd. Euro aus EU-Töpfen vorzeitig auszahlt. Allein auf Polen entfallen davon 2,5 Mrd. Euro.

Der Sprecher sagte, die EU habe bereits im vergangenen Jahr ihren "Notfallfonds" für Länder mit Zahlungsbilanzproblemen auf 25 Mrd. Euro aufgestockt. Für Ungarn sollen daraus 6,5 Mrd. Euro fließen, für Lettland 3,1 Mrd. Euro. (APA)

 

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