Windows 7 mit 2.000 Bugs weniger

27. Februar 2009, 10:18
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Blog des Herstellers listet 36 "sichtbare" Veränderungen seit der Beta - TesterInnen finden "echte" Bugs

Mit einem neuen Eintrag im "Engineering Windows 7"-Blog gestattet Microsoft einen ersten Einblick in aktuelle Verbesserungen bei Windows 7. Konkret listet man dabei 36 "sichtbare" Veränderungen auf, die seit der öffentlichen Beta hinzugekommen sind.

Peek

So wird "Aero Peek" - die Funktion bei der die Fenster am Desktop transparent dargestellt werden - noch auch bei der Benutzung der Tastenkombination Alt+Tab aufgerufen. Diese dient üblicherweise zum Wechsel zwischen den gerade geöffneten Fenstern.

Tastatur

Eine weitere Neuerung betrifft die Nutzung von Anwendungs-Shortcuts. Über die Kombination der Windows-Taste mit einer Ziffer können schon jetzt einzelne Anwendungen gestartet werden, neu ist allerdings dass bei bereits laufenden Anwendungen nun auf diese gewechselt wird, anstatt eine neue Instanz zu starten. Sind mehrere Fenster vorhanden führt der darauf folgende Aufruf der entsprechenden Tastenkombination zum nächsten Fenster, beim Internet Explorer auch zum nächsten offenen Tab.

Aufgeräumt

Eine ganze Reihe von Verbesserungen betreffen den Windows Media Player, so hat man etwa die "Now Playing"-Ansicht aufgeräumt. Außerdem wurde der Internet-Radio-Support verbessert, zusätzlich kann die Software nun auch die Wiedergabe von Musik von der Festplatte nach dem Aufwachen aus dem Suspend-Modus wieder aufnehmen.

Touch

Zusätzlich hat man Multi-Touch für die Software-Tastatur eingeführt, so dass sich hier nun auch Keyboard-Shortcuts einsetzen lassen. Aero Peek lässt sich nun auch im Touch-Modus einsetzen, das Netzwerk-Icon informiert nun wieder darüber, ob das lokale Netzwerk auch tatsächlich mit dem Internet verbunden ist. Alle diese Neuerungen sollen der breiten Öffentlichkeit mit dem Release Candidate 1 von Windows 7 zugänglich gemacht werden.

Beta

Gleichzeitig streicht Microsoft den Erfolg der öffentlichen Beta heraus: Mehr als 500.000 Fehlerberichte habe man seit der Freigabe erhalten - mehr als 500 pro zuständigem Entwickler. Nach Sichtung des Materials will man so rund 2.000 echte Bugs identifiziert haben, von denen der Großteil bis zur fertigen Version beseitigt werden soll. (red)

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    grafik: microsoft
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