Freitag: Gilda

26. Februar 2009, 18:11
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0.20 bis 2.05 | ORF 2 | FILM | USA 1946. Charles Vidor

Gefühlskino der Superlative oder "Superkitsch" , wie zeitgenössische Kritiken meinten? Nach fast sechzig Jahren steht die Antwort fest: "Gilda" ist ein Meisterwerk des amerikanischen Film noir. Was Vidor inszenierte und Rita Hayworth verkörperte, das war die nicht länger kontrollierbare Erfüllungsfantasie männlicher Wunschträume: Ein unschuldiger Knabe (Glenn Ford) begegnet der personifizierten weiblichen Sexualität - der Göttin Gilda. Das bittere Ende kommt, wie es kommen muss. Gilda war Fantasie. Pflicht.

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