Wien - Die ÖBB stellt die Weichen nicht nur im Güterverkehr Richtung Deutsche Bahn, sondern auch im Personenverkehr. Am Dienstag soll der ÖBB-Holding-Aufsichtsrat seinen Sanktus zu einer Personalentscheidung geben, die Erinnerungen an glorreiche Zeiten weckt, in denen im ÖBB-Führerstand Rüdiger vorm Walde saß. Diesmal sind es nicht die Berliner Verkehrsbetriebe, von denen ÖBB-Räte einen Finanzchef für den ÖBB-Personenverkehr engagieren wollen, sondern es ist der Ex-Bürgermeister der Stadt Homburg, Andreas Moschinski-Wald, Lehrbeauftragter für Internes Rechnungswesen, Kostenrechnung und Controlling an der Fachhochschule Mainz.
Der ehemalige CDU-Politiker scheint im Internet nicht nur mit Expertisen zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs auf, sondern auch auf Websites der DB-Regio Baden-Württemberg, dem Regionalverkehrsdach der Deutschen Bahn (DB). Mit einer Dienstwagen-Affäre, die der Stadt Bad Homburg 1999 mindestens 25.000 Euro zusätzlich an Fahrspesen für ihren damaligen Bürgermeister bescherten, als laut Stellenausschreibung zulässig, sorgte Moschinski-Wald freilich für eher unangenehme Medienberichte.
Ganz sicher ist dem nicht nur in ÖVP-nahen ÖBB-Aufsichtsratskreisen favorisierten Deutschen der Sessel neben Gabriele Lutter und Werner Kovarik noch nicht. Er muss sich mit Günter Hek matchen, derzeit Leiter Rechnungswesen in der ÖBB-Holding. Wer die Nase vorn hat, war nach der Personenverkehr-Aufsichtsratssitzung am Mittwoch nicht zu erfahren.
Güterverkehr
Deutlich näher ist der Deutschen Bahn unterdessen der ÖBB-Güterverkehr gekommen. Am Dienstag soll die Holding grünes Licht für "RailSelect" geben, einer Produktionsgesellschaft, die je zur Hälfte Rail Cargo Austria (RCA) und DB Schenker, der Gütertochter der Deutschen Bahn gehören wird.
RailSelect soll, wie RCA-Vorstandssprecher Friedrich Macher auf Standard-Anfrage ausführt, in zwei bis drei Monaten mit einem Volumen von fünf Millionen Euro starten, und seitens RCA mit "etwas über zehn Loks und dazugehörigem Personal ausgestattet sein und das klassische Einzelwaggongeschäft auf bestimmten Destinationen in Deutschland und Österreich wirtschaftlicher betreiben, als es derzeit der Fall sei. RailSelect ist der Benchmark für unsere Traktion." RailSelect bringe fünf Mio. Euro an Synergien.
Bei dem von der Industriellenvereinigung forcierten Projekt Breitspur bis Wien tut sich auch was. Im Jänner wurde die ÖBB-Breitspur Planungsgesellschaft gegründet, ein Joint-venture aus russischen, slowakischen, ungarischen und österreichischen Bahnen mit Sitz in Wien soll folgen. Mehr als Machbarkeitsstudien und Streckenverlauf sind in den nächsten zwei Jahren an Output freilich nicht zu erwarten. ÖBB-Strategiechef Andreas Fuchs rechnet mit der Realisierung nicht vor 2015/2016. Offen ist auch die Finanzierung des auf vier Milliarden Euro taxierten Projekts. (Luise Ungerboeck, Verena Diethelm, DER STANDARD, Printausgabe, 27.2.2009)
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Kenne auch die DB und das ist für den Ar... !
Buchen:
ÖBB Anklicken, Suchen und Buchen!
DB Anklicken, Suchen, Alter eingeben, sich Anmelden!
Da hab ich dann gestreikt.
Bin zweimal im Jahr von Köln/Bonn nach Wien unterwegs und buche nur über die ÖBB.
Hat sogar manchmal günstigere Preise, obwohl es ein DB Zug ist!
Die ÖBB Wagen sind weit besser im Komfort, leider gibt es den EC nun nicht mehr(23er), der einen Speisewagen hatte. Das Bistro ist doch für....!
UND gerade solange der Mehdorn noch was rudern darf, LASST die Finger weg.
Der ruhiniert jeden Betrieb, wie ich es sehe.
Ach, wie schön sind die Fahrten mit den EN Autozug, Düsseldorf-Wien-Düsseldorf gewesen. Ein Superfrühstück, Kaffee, der schmeckte, auch wenn Löslich! Geht nichts Weiter
Für einen Euro und natürlich mit einem Extra-Staatszuschuß in Milliardenhöhe. Die AUA läßt grüßen.
Die Deutschen müßten sich dann halt verpflichten, den ausrangierten SPÖ-Politikern bei Bedarf immer wieder einen guten Versorgungsposten offen zu halten.
ZUGFAHREN in Ö:
Einfach klasse. Günstige Preise. Gute Verbindungen.
Gute Waggons.Man fährt einfach gerne.
Vorteilscard für 100 euro kaufen und man fährt quer durch ö in jede richtung für höchstens 30 euro.
ZUGFAHREN in D:
Schikane.Katastrophe. Wucher.
Bahncard: 225 EURO.
Kurzstrecken kosten selbst MIT bc so viel wie eine fahrt quer durch ö.
zb. frankfurt-Köln: 30 euro.
Dazu: ein absolutes CHAOS an Regionalverbünden, Sondertarifen,Tarifklassen etc. etc.
Rigorose Schaffner, Strafen selbst bei nicht Verschulden des Kunden. (zb. Wunsch nachzulösen,da automat defekt).
Ausserdem: Die Automaten sind in d
1. vorsintflutlich
2. IMMER defekt.
BITTE RETTET DIE ÖBB!!!!!
FINGER WEG !!!!!
KEIN wirtschafts-outsourcing-effizienz-börsegang-horror!
aber insgesamt kann das österreichische bahnsystem durch ein zusammengehen mit der db nur verlieren, von kundenperspektive aus betrachtet.
wien-salzburg kostet gleich viel wie salzburg-münchen, bei doppelter strecke.
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