Rido Baumaschinen stellt Konkursantrag

26. Februar 2009, 12:46
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Creditreform: Passiva 7,42 Mio. Euro, Aktiva 4,32 Mio. Euro - Zwangsausgleich angestrebt

Baden/Wiener Neustadt - Die Rido Baumaschinen GesmbH aus 2512 Oyenhausen/NÖ hat nach Angaben des Gläubigerschutzverbandes Creditreform beim Landesgericht Wiener Neustadt den Antrag auf Eröffnung des Konkursverfahrens über ihr Vermögen eingebracht. Die Passiva dürften nach derzeitigem Stand rund 7,42 Mio. Euro betragen, denen Aktiva von etwa 4,32 Mio. Euro gegenüberstehen.

Von der Insolvenz sind laut Creditreform drei Mitarbeiter und 110 Gläubiger betroffen. Der Betrieb soll durch einen Zwangsausgleich entschuldet und fortgeführt werden.

Das Unternehmen besteht seit 1999 und ist im Handel mit Baumaschinen aller Art tätig. Bis Mitte 2008 existierten laut Creditreform auch Standorte in Judenburg/Stmk. und Klagenfurt. Geschäftsführer ist Peter Zeiler.

Nach Unternehmensangaben wurde eine hohe Summe in ein Steinbruchprojekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten investiert. Dieser Auftrag habe sich aufgrund verschiedener Schwierigkeiten als massiver Verlust erwiesen, berichtete der Gläubigerschutzverband. Hinzugekommen sei, dass über das Vermögen eines Geschäftspartners in der Steiermark ein Insolvenzverfahren eröffnet worden sei. Schließlich habe es auch einen erheblichen Markteinbruch in der Baumaschinenbranche gegeben. Daher seien alle Bemühungen einer Sanierung gescheitert, weshalb der Konkursantrag gestellt haben werde müssen. (APA)

 

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