Österreich im Rennen um Edelmetall

26. Februar 2009, 14:53
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Nach dem Springen liegt die ÖSV-Equipe auf Platz zwei - Norwegen geht als Goldfavorit in den Staffellauf am Nachmittag

Liberec - Österreichs Nordische Kombinierer liegen nach dem Springen des Teambewerbes bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Liberec an der zweiten Stelle. Mario Stecher (119 m), Bernhard Gruber (128,5), Wilhelm Denifl (123) und Christoph Bieler (118) gehen nun mit  acht Sekunden Rückstand auf Leader Frankreich in den Langlauf (4 x 5 km), der um 15:15 beginnt.  Auf die drittplatzierten Finnen (ohne den erkrankten Weltcup-Spitzenreiter Anssi Koivuranta) haben die Österreicher fünf Sekunden Vorsprung, neun  auf Deutschland und sechzehn auf auf Japan.  42 Sekunden hinter den Franzosen liegen die Norweger, die aufgrund ihrer Stärke in der Loipe nun als Favoriten auf Gold gelten müssen.  Die Österreicher werden vermutlich in den Kampf um Platz drei verwickelt sein.

Pech hatten die USA. Die Mannschaft um Doppelweltmeister Todd Lodwick liegt auf dem letzten Platz, da Startspringer Bill Demong seine Startnummer nicht finden konnte und in der Folge disqualifiziert worden war.

Die ÖSV-Athleten waren bei schwierigen Bedingungen wegen feuchten Neuschnees mit ihren Sprüngen zufrieden, Stecher ausgenommen. Der Steirer fand vor dem Absprung nicht die optimale Position und schöpfte sein Potenzial mit 119,0 Metern nicht aus. Bernhard Gruber bewies hingegen, das er ein Wettkampf-Typ ist und kam auf 128,5 m. "Leider hat es mich bei der Telemark-Landung etwas versetzt, das hat einige Punkte gekostet", meinte der Salzburger.

Denifl war so wie Gruber zweitbester seiner Gruppe und landete bei 123,0 Metern. Für Bieler wurden 118 Meter gemessen, damit war er Sechster der letzten Gruppe, in der Jason Lamy Chappuis mit 127,0 Meter das Team Frankreichs auf Rang eins hievte.

 

 

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