Angehörige von Opfern treffen in Amsterdam ein

26. Februar 2009, 11:42
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Psychologische Betreuung für Familienmitglieder


Amsterdam - Nach dem Absturz einer türkischen Linienmaschine in Amsterdam sind Dutzende Angehörige der Opfer am Unglücksort eingetroffen.

Ein Sonderflug aus Istanbul landete am späten Mittwochabend mit insgesamt 67 Familienmitgliedern an Bord auf dem Flughafen Schiphol, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Diese würden, abgeschirmt von den Medien, von Psychologen und Ärzten betreut.

Die Boeing 737 der Turkish Airways mit 134 Insassen an Bord war in der Früh beim Landeanflug auf den Flughafen Schiphol abgestürzt und in drei Teile zerbrochen. Neun Menschen starben, darunter drei Besatzungsmitglieder. Zudem wurden 80 Insassen verletzt. Von ihnen schwebten sechs in Lebensgefahr. An Bord waren nach türkischen Angaben 78 Türken und 56 Ausländer, in der Mehrzahl Niederländer. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Aufschluss erhoffen sich die Ermittler von der Blackbox, die inzwischen gefunden wurde. Ihre Auswertung wird Tage dauern.

Dass so viele Menschen das Unglück überlebten, grenzt nach den Worten des türkischen Verkehrsministers Binali Yildirim an ein "Wunder". Dies könne daran gelegen sein, dass die Maschine aus niedriger Höhe abstürzte, auf einem aufgeweichten Feld aufschlug und nicht in Brand geriet. (APA)

 

 

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