Viele Krebsfälle wären vermeidbar

26. Februar 2009, 11:59
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Bericht "Policy and Action for Cancer Prevention" fordert höhere Priorität der öffentlichen Gesundheit

London - In einigen Ländern sind über 40 Prozent der Fälle von Dickdarmkrebs und Brustkrebs durch gesunde Ernährung, körperliche Betätigung und Einhaltung eines gesunden Körpergewichts vermeidbar. So zumindest lauten die Schätzungen des Berichts "Policy and Action for Cancer Prevention" (Politische Massnahmen und Aktivitäten zur Krebsvorbeugung) der vom World Cancer Research Fund (WCRF) und dem American Institute for Cancer Research (AICR) veröffentlicht wurde.

Vorsorge soll an Wichtigkeit gewinnen

Laut Bericht könnte in Ländern mit hohem Einkommen etwa ein Drittel der häufigsten Krebsarten, in Ländern mit geringerem Einkommen rund ein Viertel verhindert werden. In diesen Zahlen sind die Krebsfälle durch Rauchen nicht enthalten. Sie allein sind für etwa ein Drittel aller Krebsfälle verantwortlich.

Die Kernbotschaft des Berichts lautet, dass der öffentlichen Gesundheit, insbesondere der Krebsvorbeugung, von allen Teilen der Gesellschaft, angefangen bei den Regierungen bis zu den Haushalten, eine höhere Priorität eingeräumt werden muss. (red, derStandard.at)

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