ORF-Strategie "nebulos", "nur Ansätze erkennbar"

25. Februar 2009, 18:59
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Laut Pekarek muss "noch sehr viel getan werden, um in Richtung eines Konzepts zu kommen, das den Namen Strategiekonzept verdient"

Bis 19. und 20. März muss die ORF-Führung ihr Strategiekonzept vorlegen. Diese Strategie ist für den raiffeisennahen Vorsitzenden des Stiftungsrats "wenn überhaupt, nur in Ansätzen erkennbar". Rote und schwarze Räte sprachen einhellig nach Präsentationen der TV-Direktoren von "nebulosen" Vorstellungen. "In der Ausformulierung der Programmstrategie besteht noch Handlungsbedarf", sagte Brigitte Kulovits-Rupp (SPÖ). Die Vorsitzende des Programmausschusses sieht da bis 20. März "noch einiges zu tun".

Heinz Lederer (SPÖ) verortet Programmdirektor Wolfgang Lorenz noch in einer "Findungsphase". Laut Stiftungsratschef Pekarek muss "noch sehr viel getan werden, um in Richtung eines Konzepts zu kommen, das den Namen Strategiekonzept verdient". Helga Rabl-Stadler (ÖVP) war "äußerst besorgt", sie habe „nicht den Eindruck, dass hier beschlussreife Konzepte vorliegen". Der ORF müsse "Abschied davon nehmen, dass er mehr Geld bekommt, bevor er effektiver arbeitet." (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 26.2.2009)

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    Rote und schwarze Räte sprachen einhellig nach Präsentationen der TV-Direktoren von "nebulosen" Vorstellungen.

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