Christian Felber

Eine Bank des Vertrauens: Geld als öffentliches Gut

25. Februar 2009, 18:00
  • Artikelbild
    foto: standard/matthias cremer

    Christian Felber: Demokratische Banken als Alternative zum Status quo.

Anstatt die Verluste von Banken aufzufangen, sollte man diese selbst vergesellschaften - Von Christian Felber

Plädoyer für eine grundlegende Neuausrichtung des Bankenwesens: Anstatt die Verluste von Banken aufzufangen, sollte man diese selbst vergesellschaften und unter demokratische Kontrolle bringen.

***

Die sich auswachsende Krise bietet eine historische Chance, die Finanzmärkte neu zu ordnen und dabei auch gleich das Bank- und Geldwesen gründlich zu reformieren. Banken haben am besten funktioniert, als sie - in den Nachkriegsjahrzehnten - nicht gewinnorientiert waren.

Ihr oberstes Ziel war die Versorgung der klein- und mittelständischen Wirtschaft mit günstigem Kreditgeld. Durch Liberalisierung (EU, WTO) und Privatisierung (Nationalstaaten) ändern Banken diese Priorität. Ihr oberstes Ziel ist nunmehr Gewinn. Dieses neue strategische Ziel liefert das Motiv für fast alle Ingredienzien der gegenwärtigen Krise:

  • die fahrlässige Vergabe riskanter Kredite
  • der maßlose Handel mit Krediten
  • das Verstecken fauler Kredite außerhalb der Bilanz
  • die Erfindung von Kreditderivaten mit dem Argument, das Risiko zu "streuen"
  • die Gründung von Niederlassungen in Steueroasen zu Zwecken der Steuer- und Regulierungsumgehung (Raiffeisen: Jersey, Bank Austria und Erste Bank: Cayman Islands, Bawag: Malta)
  • intensiver Druck auf die Politik, Aufsicht und Kontrolle der Finanzmärkte zu unterlassen.
    Gewinnorientierte Banken (plus Fonds und Versicherungen) haben uns den Schlamassel eingebrockt, den die Allgemeinheit jetzt mit Steuergeld ausbaden soll. Würde man sie jetzt durch die Sozialisierung allein der Verluste retten, wäre das geradezu eine Einladung, in Zukunft noch fahrlässiger weiterzumachen als bisher.

    Fass ohne Boden

    Das undemokratische Lobbying würde weitergehen und nötige Regulierungen verhindern oder wieder auflösen. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Staaten Steuergelder in Fässer ohne Boden gießen und sich dadurch dem Staatsbankrott nähern. Deshalb sollten anstelle der Verluste die Banken selbst vergesellschaftet und unter demokratische Kontrolle gebracht werden.

    Dieser Vorgang könnte so aussehen: Die Fimbag wird zu einer öffentlichen Bankenholding weiterentwickelt, welche die bankrotten oder schwer angeschlagenen Institute übernimmt und in "demokratische Banken" umwandelt. Diese Banken sollten die Grundfunktionen des Bankensektors übernehmen, welche der "liberalisierte" Finanzmarkt uns heute versagt (obwohl er bis vor kurzem noch notorisch zum "effizientesten" aller Märkte stilisiert wurde).

  • Das demokratische Recht auf ein kostenloses Girokonto und sichere
    s Sparkonto.
  • Die kostengünstige Kreditvergabe an "real" investierende Unternehmen.
  • Kreditnehmer sollten neben der ökonomischen Bonitätsprüfung zusätzlich auf soziale und ökologische Kriterien geprüft werden ("ökosoziales Basel III").
  • Kostengünstige Kredite an den Staat.
  • Demokratische Banken lassen die Finger von Aktien, Fonds und Derivaten. Sie kooperieren nicht mit Steueroasen und hüten kein Bankgeheimnis, weil dadurch die Finanzierung des Gemeinwesens untergraben würde, was sich mit dem Geist der Demokratie nicht verträgt.
  • Transparenz bei allen Geschäftsvorgängen schafft Vertrauen in die demokratischen Banken.

    Gesetzlich gebunden

    Wichtiger Unterschied zu traditionellen "Staatsbanken" : Demokratische Banken sind von der Regierung unabhängig. Ihre Leitungsgremien kommen auf demokratische Weise zustande und können damit auch jederzeit abgewählt werden. Sie sind dem Souverän jederzeit Rechenschaft schuldig und per Gesetz zum Dienst an der Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet: Geld ist endlich ein öffentliches Gut.

    Dieser Gedanke hat eine weitere Konsequenz: Ein weder demokratisch noch ökonomisch begründbares Privileg der Geschäftsbanken muss fallen: das Vorrecht der Geldschöpfung. Banken können derzeit aus dem Nichts heraus Geld schaffen, wenn sie Kredite vergeben, die nicht mit ihrem eigenen Vermögen gedeckt sind. Diese Kredite werden samt Zinseszins "zurückgezahlt" - ein Riesengewinn für die Bank.

    Die Geldschöpfungsgewinne der europäischen Banken werden von den Geldtheoretikern Joseph Huber und James Robertson ("Geldschöpfung in öffentlicher Hand" ) auf 400 Milliarden Euro geschätzt. Würde dieses Vorrecht an die Zentralbanken übergehen, wären die EU-Staaten einen guten Teil ihrer Budgetsorgen los.

    Für diese Geldreform setzen sich nicht nur kritische ÖkonomInnen ein, sondern auch eine stattliche Reihe von ehemaligen US-Präsidenten: Thomas Jefferson, Abraham Lincoln, Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson u. a.

    Verursacher bezahlen

    Neben der Schaffung demokratischer Banken als Teil der Neuordnung der Finanzmärkte sollten die sich auftürmenden Krisenkosten von den Verursachern und Profiteuren der Krise bezahlt werden. An die Eigentümer der Finanzinstitute, welche die Krise gemeinsam produziert haben, wurden in den letzten Jahrzehnten dreistellige Milliardenbeträge ausgeschüttet. (Einzelne Hedgefonds-Manager erzielten Jahreseinkommen in der Höhe von bis zu 3,7 Milliarden US-Dollar.)

    Sie müssen jetzt zur Verantwortung gezogen werden, am einfachsten durch allgemeine progressive Vermögenssteuern und rückwirkende Haftung der Eigentümer. Das ist nicht nur eine Frage von Verantwortung und eine der Gerechtigkeit, es gilt auch, den Staatsbankrott abzuwenden, der mit zunehmender Vergesellschaftung der Verluste wahrscheinlicher wird.

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist es von entscheidender Bedeutung, die Krisendeutung und die Diskussion über "Lösungen" nicht jenen zu überlassen, die die Krise verursacht haben. An diesem historischen Wendepunkt muss jede und jeder, die eine Änderung wollen, ihre demokratische Verantwortung ausüben und sich an den beginnenden Protesten und an der kollektiven Entwicklung von Alternativen beteiligen. (Christian Felber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.02.2009)

  • Zur Person

    Christian Felber ist Mitbegrün-der von Attac Österreich und Buchautor. Zuletzt erschien von ihm "50 Vorschläge für eine gerechtere Welt" und "Neue Werte für die Wirtschaft" im Deuticke-Verlag.

      Kommentar posten
      Posting 1 bis 25 von 228
      1 2 3 4 5 6
      Wr. Bezirksrätin 83
       
      13
      bitte nicht schon wieder `Kapitalismus` versus `Kommunismus`

      spielen...*gäääähn*...immer diese ewig Gestrigen...seufz...damit wird auch Hr. Felber komplett Unrecht getan...;-(

      apropos PSEUDOARGUMENTEN wie, `erst mal real Firma aufbauen`um was (?) zu beweisen etcetc...wo leben manche Herrschaften denn? Um genau das zu können, muß genau DIESE Firma von ??? GEWOLLT bzw. toleriert(!) & von Finanziers vorfinanziert sein, ansonsten gibts 00000 (NullNullNullNull) Chancen!

      ...allein schon die katastrophale Rechtssituation im Patentwesen...(u.a. eigene Erfahrungen)
      Gute Ideen? Komplette Konzeptionen wo vorlegen?
      Sofort geklaut, oft samt Bestrafungen (!) für die eigentlichen Innovateure!!!!!!!!!!!!!!

      Belohnung von Leistung(en)? In DIESEM System? war evtl. früher so, inzw. kaum 1 chance

      Alexander Neumaier
      22
      PSEUDOARGUMENTEN wie, `erst mal real Firma aufbauen`

      Sie meinen also, daß die Schaffung von Arbeitsplätzen oder das Verständnis für eine Sache, über die er immerhin auch Bücher schreibt, bestenfalls eine Art Pseudobeschäftigung und der Wunsch nach Glaubwürdigkeit des Autors ein Pseudoargument ist?
      Sind sie auch in einem Pseudobeschäftigungsverhältnis mit Pseudoleistung, Pseudobezahlung und Pseudoverantwortung?
      Oder wäre es doch eine gute Idee die eigene Glaubwürdigkeit zu fördern, indem man zuerst einmal lernt worum es geht?
      Ach sorry, ich vergaß, glaubwürdig ist der Hr. Felber ja nicht.
      Dann passt es ja...

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      jawohl; PSEUDO`s !!!

      ...überall...;-(

      Oft hochgeschult & betriebsblind, überheblich, egoistisch, feig, von fremden Gnaden gemacht undundund. Gehirngewaschen (* positiv thinking*, hahaha) und nur mehr dem Geld als Götzen huldigend.
      Göttin, ich werd selber noch moralinsauer

      Eine der größten Lügen heute ist, so zu tun, als ob es Chancengleichheit real gäbe.

      Weniger denn je.

      Höchste Zeit für ; strukturelles Reset
      Nichts anderes passiert, mit der fortschreitenden Krise.

      ...und versuchen Sie mal heutzutage 1 Firma aufzubauen, wenn das Telefonnetz nicht&nicht&nicht funktioniert. Ist uns passiert (und viel mehr)
      Nur zum Beispiel ;-(

      Ach, vergess ma`s.

      Alexander Neumaier
      21
      Sie posten wirr

      Wenn Sie nicht in der Lage waren/sind eine Firma aufzubauen, egal mit welcher Ausrede, dann ist das Ihr Problem.
      Tausende andere Gründer haben es ja wohl erfolgreich geschafft.
      Also ist das kein systemimmanentes Problem, sondern einfach Ihr ganz persönliches Versagen.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      11
      es gibt in Wien z.B.

      ein sehr großes Projekt, seit fast 30 Jahren, X dutzende Arbeitsplätze includiert entstanden im Lauf der Zeit. Aufgebaut u.a. mit Hilfe meiner Erst-Konzeption.
      Nein, ich selbst DURFTE nicht davon `profitieren`...

      Sie posten übrigens dumm & ignorant & extrem überheblich, typisch; Pseudo..

      Leute wie Sie, (..zuerst Firma aufbauen, dann 1 eigene Meinung haben dürfen, oder wie?) verlieren zur Zeit ohnehin jede Glaubwürdigkeit.
      Schon gemerkt?

      Allerhöchste Zeit, daß sich`s aufhört, daß irgendwelche großkotzige Bankster z.B. höchst eigenmächtig entscheiden dürfen, wer grad 1 Kredit für 1 Investition bekommt (und wer nicht)

      Ende Ansage meinerseits zu Ihren billig-provokanten postings

      Alexander Neumaier
      00
      Also doch

      Sie posten wirr...

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      behauptet derjenige,

      dem das geistige Rüstzeug ztum Verstehen fehlt...;-)

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      wichtiger Nachtrag zum Thema `Firmenaufbau`heutzutage

      jemand hat -inmitten eines innovativen Freundeskreises, der geistig & mental & menschlich fördernd wirkt- eine wichtige neue Entdeckung gemacht. Bedarf am Markt riesigst, jedermann sofort einsichtig, noch dazu technisch relativ einfach umsetzbar. Und umweltbewußt & energiesparend obendrein. *JUBEL*
      Was will man(n) mehr...
      Nur; dann beginnt der Ärger...Patent anmelden, Ideen & Konzeptionen tlw. aus der Hand geben...Investoren suchen...bald kommen Interessenten mit riesiger MACHT an...kaufen letztlich das geistige Werk...durchaus zu gutem Preis...Erfinder leistet sich großes Haus & viel Grund, und; dick mit Stacheldraht & Hochsicherheitszaun umgeben...lebt seitdem; zurückgezogen & in ANGST.

      Übertrieben? Nö. Realität in Ö 2009

      Alexander Neumaier
      00
      Wenn Sie so weiter machen

      werden die Mächte des Bösen, möglicherweise, wenn Sie Glück haben, auch die des Kapitalismus, auch an Ihre Tür klopfen ;-)

      Hoffen Sie aber nicht auf einen Scheck oder Bargeld.

      Jeder, der schon einmal eine Firma aufgezogen hat, kennt die Aufwendungen bei der Finanzierung und der Organisation.
      Was Sie da schreiben ist aber nur ein Klischee aus der Welt der Gutmenschen.
      Idee erfolgreich gegen viel Geld verkauft, klingt ja wirklich grauenhaft.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      diese `Mächte des Bösen`*g*

      haben schon öfter geklopft.
      Einem davon prophezeite ich Anfang der Neunziger die jetzige Situation (Kippen des Kapitalismus), mehrfach. Begründet mit den Grundgesetzen der Gruppendynamik, wie ich dummes kleines Basisweiberl ohne Buildung halt im realen Leben begriffen hatte...es gilt u.a; wie im Kleinen, so im Großen.

      Wir hielten sogar mal 1 Reisediavortrag in deren Wr. Hauptquartier *g*
      Erinnert sich da wer, hm?

      ...bitte nicht mehr anklopfen, ich erzähl sonst sonstwas...!!!!!!!!

      Alexander Neumaier
      00
      Wir hielten sogar mal 1 Reisediavortrag in deren Wr. Hauptquartier *g*

      Ja klar, sie kennen also das "Hauptquartier" der Bösen.
      Sie haben denen sogar gezeigt wo Sie auf Urlaub waren.
      Sie konnten die Wirtschaftskrise aufgrund von Gruppendynamikgrundlagen vorhersagen?
      Gaaaanz toll, sagen Sie auch Lottozahlen voraus?

      Sonst geht es Ihnen gut?

      Alles in Ordnung in der hohlen Erde oder wo auch immer Sie sich herumtreiben?

      Wenn Sie sich jetzt von der Tastatur entfernen, dann finden sie auch sicher den Ausgang in die Realität.
      Auch wenn die ganz anders ist, als in Ihren Träumen.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      *ggg* Habens Identitätsprobleme, weils so agressiv agieren?

      tja. Welche was weiß, weiß es halt.
      Ab & zu.

      ich kann Sie trösten; Sie sind damit nicht alleine zur Zeit..

      Bzgl. mancher Vorhersagen meinerseits, was gesellschaftl. Entwicklungen anbelangt;
      ist tlw. beweisbar.
      *lach*
      Und Zeugen hab`ich auch dafür, falls gewünscht. Sogar beruflich erfolgreiche...
      nochmal *lach*

      nur bei den Lottozahlen muß ich leiderleider passen.
      Das ist nämlich nur Glücksspiel, kein LOGISCHES DENKEN

      Soviel zum Thema; `Realität`..

      Übrigens; diese ECHTE Reality ist kurz voraus; zum Dran-Krachen für viele...ahoi, unsinkbare Kapital-Titanic!

      Und; nein, mich freut`s nicht wirklich, dieser ganze Irrsinn. Wäre froh, mich zu irren.

      Alexander Neumaier
      00
      Auch hier

      Sie posten wirr.
      Vielleicht sollten Sie sich coachen lassen, damit Ihre Postings wenigstens verständlich werden.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      Sie wollen nicht verstehen?

      ergo noch 1 Nachtrag;
      dieses eine Patent wird in den Händen der neuen Besitzer höchstwahrscheinlich eben NICHT umgesetzt, da es DEREN jetzige Marktmacht schmälern würde. Liegt bis dato in 1 Schublade.
      Soll ja lt. Saga öfter vorkommen...

      Und weil der Erfinder aber nach wie vor über dieses spezielle -für bisherige Marktbeherrscher- `marktgefährliche`Wissen verfügt, hat er eben jetzt, im Nachhinein, u.a. ; ANGST



      Alexander Neumaier
      10
      Und weil der Erfinder aber nach wie vor über dieses spezielle -für bisherige Marktbeherrscher- `marktgefährliche`Wissen verfügt, hat er eben jetzt, im Nachhinein, u.a. ; ANGST

      Paranoia ist zwar vielleicht ein netter Zeitvertreib aber heilbar.
      Andereseits erklärt das auch, weshalb Sie sich so an eine, längst widerlegte und als kriminell anerkannte, Ideologie klammern.

      also dann ...
      00
      schmunzel ... ihr posts sind ja nur mehr eins : lächerlich !

      sie haben ja - wohl als einziger hier im forum (!) -
      noch nicht mal geschnallt, dass der turbo-kapitalismus als auch der NEO_LIBERALISMUS...
      als gesellschaftsmodell gestorben sind !

      irgendwie kommen sie mir vor, wie eine sekretärin vom breyer der IV...
      die zu überstunden hier vergattert wird !

      Alexander Neumaier
      00
      Sie sollten sich

      einmal in sinnerfassendem Lesen bilden.
      Dann wären sie vielleicht in der Lage, Argumenten zu verwenden und nicht gezwungen sein Ihre ideologisch bedingte Hilflosigkeit durch haltlose Unterstellungen zu kaschieren.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      nach Diskussion bei uns

      bzgl. reflexhafter Projektionen ´Kommunismus`versus `Kapitalismus`etc;

      Rückfall in herkömmliche Denk- und Verhaltensmuster ist typisch in Krisenzeiten. Zuerst wird Bekanntes an Denk- & Verhaltensmuster als Lösungsansatz verwendet, logo.

      Die tieferen Ursachen DIESER Krise sind mit diesen dummen Klischees Ka/Kom aber sicher nicht zu bewältigen, logo

      Weiß unsereins, ein Hr. Neumeier offenbar nicht

      Zur Grunddynamik im Gruppenverhalten;
      vereinfacht; These (Kap) contra Antithese(Komm)...in konstruktiver Folge wäre dann geschichtlich normalerweise; SYNTHESE entstanden..passierte aber nicht.
      Ka `gewann`vorerst..für 20 J..
      Um jetzt real -zugeordnete!- Inhalte des Komm zu integrieren
      ZWANGSWEISE.
      Weil die echte Reality zählt.

      Alexander Neumaier
      10
      reflexhafter Projektionen

      Ja, schön langsam scheinen Sie Ihr Problem zu erkennen.
      Wenn Sie nun auch noch sinnerfassend lesen lernen dauert es nur noch ein paar Jahre und Sie werden konversationsfähig.

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      01
      *Kopfschütteln*

      ist das einzige an abschl. Kommentar meinerseits zu Ihnen & Ihren lächerlichen post-inputs...

      ...passen`s auf, daß Ihnen & Ihresgleichen Ihre dumme Ignoranz nicht zum finalen Stolperstein wird

      Auch Sie leben nämlich in Gemeinschaft

      also dann ...
      00
      stimmt - felber hat recht : keine frage der z i n s ... ist eines der hauptprobleme des derz. geld-systems !

      eine verstaatlichung nach dem muster schwedens vor ca. 1 dekade war mit abstand die beste lösung !
      sie wurden nach ende der krise wieder privatisiert - mit einem kleinen gewinn sogar.

      nur zur erinnerung :
      - es sind ja die grossen PRIVATEN banken (UBS, RBS, die grossen US-banken usw.) die diese misere verursachten
      - als auch das investment-banking als geschäftsmodell gestorben ist - die amerikan. schlüpften noch schnell unter das gesetz für kommerz-banken um vom staate mit "öl"versorgt zu werden...

      und in Ö...
      - sind ja die 1. österr. + raiffeisen einfach pleite !
      - und der steuerzahler darf auch noch die dividenden
      "blechen"...
      - die politiker sind zu doof...oder in einer weise "verkorrumpiert", wo einem übel wird...

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      genau genommen ist`s der ZinsesZINS usw; mit dieser verflixten exponentiell

      ansteigenden Geldvermehrung...dem leiderleider Göttin `nur`eine endliche Erde gegenüber (?) steht...bzw. durchs unendliche (?) All wandert...

      Dieses Geldsystem hat halt den periodischen Crash zum Schuldenabbau & danach Neuanfang miteingebaut...leider samt realer Kriegsgefahr & sonstiger Katastrophen -wie Vernichtung von Leben durch unnötige Versorgungskrisen!- ...bleibt die Frage für bisserl informiertere Zeitgenossen; wie bitte ANDERS ?!?!
      BESSER?!
      Da bringt Hr. Felber durchaus interessante Gedanken...;-)

      also dann ...
      00
      stimme ihnen zu - zinses-zins usw. ja ... felbers vorschläge

      einer "staats"-bank (ohne zins)
      wäre eine interessante alternative für KMU`s z.b., die ja die zunahme der beschäftigten ausmachen...
      ein 2.er wäre
      staatliche (EU-weite...) ratingagenturen die dann, nicht so wie derzeit, eben nicht am geldtropf der banken hängen...
      deren toxischer papierln sie sodann bewerten !
      die entscheidende frage ist jedoch
      - die zentralbanken zu 100 % zu verstaatlichen ( ! )
      ... Ö = 30 % privat, FED = die mehrheit privat...
      denn
      w i e s o ... verschuldet sich der staat privat, wenn über das gelddruckmonopol ( ! ) verfügt...
      NONA - gehts hier um die interessen einiger weniger institutionen/konzernen...
      - und die politik ist längst entweder zu dumm...
      oder einfach korrumpiert !

      Wr. Bezirksrätin 83
       
      00
      Ja, solche Gedanken kommen unweigerlich,

      wenn man/n & frau etwas von der Geldwirtschaft begreift...;-(

      Aber eine Sache ist mir persönlich weniger wichtig, zur Zeit; das mit dem privaten versus Staatsbanking
      Nächste Zeit brauchen ALLE eine funktionierende Grundversorgung mit Basics (Essen, Energie, Medizin...)
      Bittebitte SOFORT mit der Gewährleistung dieser Basics anzufangen.
      Das Andere kann warten. Bis dahin Bewusstseinsbildung, Diskus..logo

      Das Ganze kracht nämlich evtl. gewaltig, kann rasch passieren, oder macht sich wer Gedanken über die -oft hochverschuldeten- Bauern, die unser Ö-Futter anbauen? Bei wem verschuldet? Raiffeisen? *räusper* Eine GENOSSENSCHAFTSBANK?
      bitte vorbauen...strukturell, mit vorrangigen Regelungen..

      also dann ...
      01
      stimme überwiegend zu - ja ...

      - den banken sollte ZULETZT geholfen werden - und nicht zuerst ( ! ), denn
      ... wenn die verbraucher rel. stabile einnahmen haben, werden sie auch wieder stärker konsumieren
      ... wenn - vor allem die KMU`s - kredite bekommen so werden sie früher oder später wieder mehr investieren z.b.

      die konj. paktet (vor allem auch das österr.) gehen ja - zumeist - an der ursache vorbei
      - nämlich die REALwirtschaft zu unterstützen !
      d.h. jeder staat muss den privatkonsum stützen, da ja die importe des einen die exporte des anderen landes sind !
      und genau dies wird in viel zu kleinem ausmass gemacht = die krise wird sich verschärfen.

      unruhen :
      die gibt es ja schon in irland, ukraine...
      als nächstes kommt GB, E, H, und F !

      Kommentar posten
      Posting 1 bis 25 von 228
      1 2 3 4 5 6

      Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.