Kawasaki ruft österreichweit 189 Motorräder zurück

25. Februar 2009, 16:06
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Zur Kontrolle der Hinterradbremse und Kraftstoffleitung müssen die Motorräder in die Werkstatt

Wien - Der japanische Zweirad-Hersteller Kawasaki ruft österreichweit 189 Motorräder zur Kontrolle der Hinterradbremse und Kraftstoffleitung in die Werkstätten zurück. Konkret handelt es sich um die Baureihen 1400 GTR sowie VN 900 Classic beziehungsweise Custom, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Autofahrerclubs ÖAMTC. Bei 62 Kawasaki 1400 GTR der Modelljahre 2008 und 2009 können sich aufgrund der Bauform des Bremspedals kleine Steine zwischen dem Pedal und der Druckstange des Hinterrad-Bremszylinders ansammeln. Die Hinterradbremse könne dadurch überhitzen und in weiterer Folge versagen beziehungsweise blockieren. Um einen Defekt an der Hinterradbremse zu verhindern, wird bei den betroffenen Maschinen ein Schutz am Bremspedal montiert.

An 127 Kawasaki VN 900 Classic beziehungsweise Custom aus den Modelljahren 2006 bis 2008 ist möglicherweise die Kraftstoffleitung nicht ordnungsgemäß mit der Kraftstoffanlage beziehungsweise -pumpe verbunden. Im ungünstigsten Fall kann dadurch Kraftstoff austreten und sich an heißen Motorteilen entzünden. Als Abhilfe wird während des Werkstättenaufenthalts die Kraftstoffleitung kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht.

Die betroffenen Zweiradhalter werden unterschiedlich informiert - entweder über den Importeur beziehungsweise die Vertragshändler oder über den Versicherungsverband. (APA)

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