Kaputte Banken, Traum­deuter und Zinseszins

25. Februar 2009, 12:45
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Von der Plackerei zum Finanzgeschäft: Geld scheffeln im Wandel der Zeit

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Noch im alltäglichen Sprachgebrauch sind uns einige etymologische Relikte aus alten Zeiten geblieben. Das "Salär" zum Beispiel war Lohn oder Sold in Form von Salz - heute kann man davon alles kaufen, sofern es ausreicht. Eher bekannt ist der Ursprung des Wortes "bankrott". Das italienische "banca rotta" - die kaputte Bank - war jene, auf der ein Geldverleiher sitzen blieb, wenn er ungeschickt seiner Geschäfte nachging. Das Wort "Handel" bedeutet zusätzlich "handgreifliche Auseinandersetzung", was aus jenen Zeiten herrührt, als Handel eigentlich nur als Raub oder Diebstahl stattfand.

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