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vergrößern 717x478Umweltfreundlich Suchen auf Forestle.
vergrößern 584x389Es kann eine auf Google oder eine auf Yahoo basierende Suche gewählt werden - CO2 neutral sind sowohl Forestle als auch Znout.
Wie oft man am Tag mit Google auf die Suche geht, können wahrscheinlich nur wenige zählen. Dass mit der Onlinesuche auch ein nicht unbeträchtlicher CO2-Ausstoß verbunden ist, rückten kürzlich die Berechnungen des Physikers Alex Wissner-Gross (Harvard University) ins Bewusstsein (2 x gegoogelt = 1 x Tee gekocht). Dieser sprach von einem CO2-Ausstoß von 7 Gramm pro Anfrage bei Google, eine Zahl, die mit der von Google veröffentlichen Menge bei weitem nicht übereinstimmt: Google spricht lediglich von 0,2 Gramm. Der Umweltberater John Buckley setzt den Ausstoß bei diplomatischen 1 bis 10 Gramm an.
Für jene, denen die Suche im Netz keine Umweltbelastung wert ist, gibt es umweltschonende Suchmaschinen wie Forestle.org und Znout.org. Beide stammen aus dem selben Hause. Ein Unterschied liegt darin, dass Forestle eine auf Yahoo basierende und Znout eine auf Google basierende Suchmaschine ist. Christian Kroll von Forestle bzw. Znout bezeichnete allerdings Forestle - und darin liegt ein weiterer Unterschied - als die "grünere" Suchmaschine. Gleich grün sind Forestle und Znout (steht für "Zero Negative Output") insofern, als dass der gemessene CO2-Ausstoß durch den mit Werbung finanzierten Kauf von Zertifikaten für erneuerbare Energie ausgeglichen werden soll. Mit Forestle lässt es sich noch ein Stück mehr umweltfreundlicher suchen, weil "bei Forestle 90 Prozent der Einnahmen für die Rettung des Regenwaldes gespendet werden und bei Znout nur circa 25 Prozent der Einnahmen in den Kauf der CO2-Zertifikate gehen."
Somit leistet Znout lediglich eine CO2-neutrale Suche. Forestle hat hingegen durch die Werbeeinnahmen über die neben den Suchabfragen platzierten Sponsoren Links "bereits 139.276,5 m2 Regenwald für die Ewigkeit bewahrt", wie es auf Forestle heißt. Konkret wird mit den von Kroll genannten 90 Prozent der Einnahmen von Forestle das Programm Adopt an Acre der Naturschutzorganisation The Nature Conservancy unterstützt.
Ermittlung des CO2-Ausstosses
Sowohl Forestle als auch Znout benötigen für die Neutralisierung ihres CO2-Fußabdruckes eine statistische Ermittlung ihres CO2-Ausstoßes. In diesen statistischen Messungen ist der CO2-Ausstoß des Forestle-Servers (oder Znout-Servers), der Netzwerkinfrastruktur und auch der Ausstoß des eigenen Computers enthalten. Da über den CO2-Ausstoß von Google keine genauen Daten vorliegen, muss von Schätzungen ausgegangen werden.
Ein Link auf Znout und Forestle zu co2stats.com (co2stats.com kalkuliert den Energieverbrauch von Webseiten) bietet einen Überblick über den aktuellen CO2-Ausstoß, der für Znout derzeit so aussieht: Client Footprint: 98.5145 kg CO2, Network Footprint: 8.782 kg CO2, Server Footprint: 84.9333 kg CO2.
Dass es die CO2 neutrale Suchmaschine Znout überhaupt gibt, verdankt sich einer Notlösung, die aufgrund der Kündigung der Partnerschaft seitens Google mit Forestle im September 2008 gefunden werden musste.
Christian Kroll: "Für uns stand gleich fest, dass wir Forestle mit Yahoo wiederbeleben werden. Allerdings hätten wir für die Umstellung auf Yahoo mindestens zwei Monate benötigt. In dieser Zeit wären alle bestehenden Forestle-Nutzer wieder verloren gegangen, wenn wir den Nutzern keine alternative Suchmaschine geboten hätten." Diese Alternative hieß schließlich Znout und wurde praktisch über Nacht geschafften. "Znout war eigentlich nur als Übergangslösung geplant. Da aber einige Nutzer lieber weiterhin Suchergebnisse von Google als von Yahoo haben wollten, haben wir Znout trotzdem fortgeführt. Da Znout nicht so groß ist und nicht so schnell wächst wie Forestle, scheint die Seite Google (noch) nicht so sehr zu stören. Es ist allerdings möglich das Google eines Tages auch Znout deaktiviert, da wir mit Google keinen langfristigen Vertrag haben."
Mit Forestle auf der sicheren Seite
Entschließt man sich somit für eine umweltfreundliche Suchmaschine, bietet Forestle sowohl die grünere Alternative und man befindet sich der sicheren Seite. Eine Abschaltung ist bei Forestle aufgrund eines Vertrages mit Yahoo ausgeschlossen, der eine zweijährige Kündigungsfrist beinhaltet. "Daher konzentrieren wir uns auch eher auf die Entwicklung von Forestle und haben Znout nur als Nebenprojekt", so Kroll.
Bei Forestle gibt es zudem den Vorteil, dass auf der Seite der Suchergebnisse nochmals zwischen der Znout-Suche mit Google und der Forestle-Suche mit Yahoo gewählt werden kann. (beaha, derStandard.at, 25.2.2009)
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http://i377.photobucket.com/albums/oo... onment.jpg
Ein Mensch gibt pro Minute ca. 0,7 g CO2 ab, d.h. pro Suchanfrage in Google 1 Minute die Luft anhalten, und alles ist wieder CO2-neutral. Zwischendurch bitte nicht vergessen zu atmen ! Vorschlag an den Weltklimarat: Luft- bzw. Atemsteuer einführen. Save our climate - stop breathing ! < Ironie aus. Jetzt mal ehrlich: ist das wirklich ernst gemeint ? Klingt schon etwas paranoid, oder anders ausgedrückt: man kanns auch übertreiben.
wo bitte wohnen sie? da will ich auch hin!!!
ich finde das ist eine innovative idee wie mensch ohne viel aufwand was für die umwelt tun kann, ist nicht viel, aber sicher ein mehr als wir bis jetzt gemacht haben!
ps.: auch wenn österreich sich als ach so umweltfreundliches land präsentieren will zahlt jeder von uns für atomkraft um nur sein beispiel zu nennen - schönreden ist nicht schwer.
http://www.contranetz.de/atom/atom... .php?id=41
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