Novell und VMware: Gemeinsam für Software Appliances

25. Februar 2009, 10:58
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Externe Softwarhersteller sollen offiziell unterstützte Appliances erstellen können - Auf Basis von VMware Studio

Am Rande der derzeit in Cannes stattfindenden Virtualisierungsmesse VMworld Europe haben Novell und VMware eine neue Zusammenarbeit im entsprechenden Softwarebereich angekündigt. So will man es unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) ermöglichen, individuell angepasste, aber vollständig unterstützte, VMware-Appliances auf SUSE Linux Enterprise-Basis anzubieten.

Vorteile

Die sich daraus ergebenden Vorteile sieht man vor allem auf KundInnenseite: Eine solche von den ISVs vorkonfigurierte Appliance verkürzt die Einrichtungszeit eines neuen Systems erheblich. Für die Erstellung der Appliances setzt man dabei auf das vor einigen Monaten vorgestellte VMware Studio, als Zielplattform nennt man VMwares ESX Server.

Nutzung

Die beiden Hersteller verweisen auch gleich auf einen ersten Nutzer dieses neuen Angebots: Zmanda soll eine virtuelle Backup-Appliance auf Basis von VMware Studio anbieten, diese soll auch über den VMware Virtual Appliance Marketplace verteilt werden.

SUSE Studio

Novell weist in dem Zusammenhang aber auch gleich auf das kommende SUSE Studio hin. Die derzeit noch im geschlossenen Alpha-Test befindliche Software soll ebenfalls die Erstellung individueller SUSE-Versionen erlauben. Dies allerdings nicht nur in Form von VMware-Images, auch die Ausgabe als Live-CD und Disk-Image ist hier geplant. (Andreas Proschofsky aus Cannes, derStandard.at, 25.02.2009)

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