Betriebe fördern, die Frauen fördern

24. Februar 2009, 12:11
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Die Grünen Monika Vana und Christian Schrefel präsentieren Modell zur Bindung der Wirtschaftsförderung

"Angesichts steigender Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern und einer erneut zunehmenden geschlechtsspezifischen Chancenungleichheit am Arbeitsmarkt, ist es höchste Zeit über innovative arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nachzudenken, die auch die Wiener Unternehmen miteinschließen", ist Monika Vana überzeugt.

  • Eine steigende Anzahl von Frauen ist in schlecht bezahlten, oft atypischen Arbeitsverhältnissen zu finden.
  • Nur 3 Prozent der Elternkarenzen sind Männer.
  • Weibliche Spitzenpositionen in Wiener Unternehmen sind rar.

Ein Vorschlag des Frauenvolksbegehrens vor mehr als zehn Jahren war u.a. die Koppelung der Wirtschaftsförderung und der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderpläne in Betrieben. Die Grünen haben diesen Vorschlag aufgegriffen und ein Modell der Gleichbehandlungsbilanz in Betrieben ab einer bestimmten Größe entwickelt, um heimischen Unternehmen die Förderung der Chancengleichheit zu erleichtern.

Die Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderung in Unternehmen läuft derzeit auch als "rot-grünes Projekt" der Stadt Wien und steht vor der Realisierung als Pilotprojekt. Christian Schrefel, Mitglied der Landesleitung Wien, spricht mit Dr.in Monika Vana (Stadträtin und Sprecherin der Grünen Frauen Wien) über das Grüne Modell zur Bindung der Wirtschaftsförderung an eine "GleichbehandlungsBilanz" und an die öffentliche Auftragsvergabe.

Termin

Gemeinsamer Mittagstisch. Netzwerken
Donnerstag, 26. Februar 2009, 12:30-14:30 Uhr
Ort: Horvath, extra Raum im Keller, Hamburgerstrasse 2, 1050 Wien
u.A.w.g. an manuela.maetzener@gruenewirschaft.at

 

  • Monika Vana
    foto: ziegelwanger

    Monika Vana

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