"Conficker B++"

Computer-Wurm Conficker verbreitet sich mit neuer Variante weiter

24. Februar 2009, 11:52
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Programmierer versuchen weitere PCs zu infizieren und sie anschließend ferngesteuert zu einem Netz (Botnet) zu verbinden

Der hartnäckige Computerwurm Conficker hat nach Medienberichten neue Wege gefunden, Computer weltweit zu infizieren. Sicherheitsexperten des kalifornischen Forschungsinstituts SRI International hätten inzwischen eine neue und flexiblere Variante des Schädlings entdeckt, berichtete die "New York Times". Der Wurm ist seit einigen Monaten im weltweiten Datennetz unterwegs und hat vermutlich bereits einige Millionen Rechner infiziert. Zu den Betroffenen zählten zuletzt Medienhäuser, öffentliche Einrichtungen, die deutsche Bundeswehr sowie die Landesregierung in Kärnten.

"Conficker B++"

Mit der neuen Version "Conficker B++" versuchten die kriminellen Programmierer, weitere PCs zu infizieren und sie anschließend ferngesteuert zu einem Netz (Botnet) zu verbinden, schreibt die Zeitung. Die "B++"-Variante könne zudem über eine Hintertür beliebige Programme nachladen und neue Versionen einschleusen, berichtet das Computer-Fachmagazin "heise online". Conficker kann sich auch über externe Speichermedien oder USB-Sticks verbreiten und ist verglichen mit anderen Computer-Schädlingen äußerst schwer wieder zu entfernen. Über die genauen Absichten der Attacken herrscht weiterhin Unklarheit.

Preisgeld

Die schädliche Software nutzt eine Lücke im Betriebssystem Windows aus, für die Microsoft allerdings bereits im vergangenen Oktober ein Sicherheitsprogramm (Patch) zum Schließen veröffentlicht hat. Microsoft hatte vor rund zwei Wochen ein Preisgeld von 250.000 Dollar (195.343 Euro) für Informationen ausgelobt, die zur Ergreifung der Schädlings-Programmierer führen.

Zuvor hatte der Sicherheits-Manager von Microsoft, Roger Halbheer, in einem Blog (Internet-Tagebuch) die Kunden zum Teil selbst für die Verbreitung des Wurms verantwortlich gemacht. Viele hätten den angebotenen Patch nicht oder zu spät installiert und damit "Russisch Roulette" gespielt, schrieb Halbheer in seinem Internet-Blog. Nach Angaben eines Experten sind jedoch auch Unternehmen von den Attacken betroffen, die die nötigen Sicherheitsvorkehrungen längst durchgeführt hatten. (APA)

 

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cantanto
00
Viele hätten den angebotenen Patch nicht oder zu spät installiert und damit "Russisch Roulette" gespielt,

Wie wäre es, einfach bessere OSs zu bauen?

Def. Izit
57
24.2.2009, 22:11
Die Frage ist doch auch mal anders zu stellen:


Warum ist das Interesse daran, wie man möglichst vielen M$-Dosen stören kann, so groß, obwohl Linux auch 100te Mio mal (gratis Software hat keine Verkaufszahlen) im Netz läuft.

An alle geschätzten Ubuntu(Debian) Fans, Ihr System ist nicht wirklich sicherer, es wird nur noch nicht angegriffen.

Spammern ist es übrigens egal welches OS ein ungeschützter Rechner hat.

Somebody Someone
01

http://www.desktoplinux.com/news/NS69... 70737.html
http://www.theregister.co.uk/2004/10/2... _security/

Unter Linux kann nicht jedes Programm die lästige firewall abstellen, indem es geeignete WM_XXX messages durch das System jagt. Das hat was mit Betriebssystemarchitektur zu tun. Linux ist heterogen und von Beginn an ein multi-user Netzwerkbetriebssystem gewesen. Und nicht aus einer kooperativen muliti-tasking Graphikoberfläche für DOS entstanden. Kaum zu glauben, dass das einen Unterschied macht...

GrafBobby
 
00
27.2.2009, 21:39

Naja, das Problem ist die Wiederverteilung, die es praktisch bei selbstreplizierenden Viren notwendig macht, sich immer auf das verbreitetste system zu stürzen, da das ganze ja (ungefähr, vermutlich) einer geometischen Reihe ähnelt:
Wenn jeder Virus einen weiteren PC befällt, wobei, wobei Windows 90% Marktanteil hat, werden ungefähr:
s = 1 / (1-0.9) = 10 Rechner befallen
Bei MacOS, das vielleicht ~10% Marktanteil hat (Linux noch viel weniger):
s = 1 / (1-0.1) = 1.1 Rechner befallen - das sinkt also stark.

Deswegen glaube ich, dass sich das Virenschreiben eben nur für das verbreitetste System lohnt - außerdem muss man noch bedenken, dass besondres Linux-nutzer (tlw. gezwungenermaßen) sich besser am Computer auskennen

Michl52
00
Vor einiger Zeit wurde uns die nächste

als plattformübergreifende Virengeneration prophezeit.
Scheint noch immer nix damit zu sein.
Gibt es auch schon Viren, die den Kiosk-Modus von Microsoft aushebeln können?

J.J
02
25.2.2009, 18:22
;)

Hunderte Millionen Mal?

Linux hat derzeit einen Marktanteil von etwa 1%.

Bei 1 Milliarde PC's sind das gerade mal 10 Mio.

Das Bild hing schief
10
24.2.2009, 21:14
Die Lage ist ernst


ConFicker fir Microsoft hinwegfegen...

Beiddenker
016
28.2.2009, 22:29
Klar, und heuer ist wieder Jahr des Linux-Desktops ...

...

PAPPL
02
24.2.2009, 20:03
Gääähn

Als Ubuntu User kann ich darüber nur müde lächeln.
Ich kann jedem eine Ubuntu Live-CD zum schnuppern empfehlen. Wer ein, zwei Stunden Eingewöhnungsaufwand verkraftet und sich während der 20minütigen Ubuntu-Installation mit surfen die Zeit verteiben will sei willkommen in der Virus-freien Linux-Welt.

NotDarkYet
34
25.2.2009, 10:22

Wenn es unter Linux ein Tabellenkalkulation gibt, die ähnlich gut ist wie Excel, eine Bildverarbeitung und Datenbank, die ähnlich gut ist wie Lightroom und dann noch ein paar Spezialprogramme, die es z.Z. nur unter Windows gibt - dann denke ich über das Umsteigen nach.

Während Sie sich nämlich die Zeit mit Kernel kompilieren vertreiben, verdiene ich Geld - und das tue ich nicht mit dem OS, sondern mit den Programmen, die darauf laufen.

Kräuterpfarrer Escobar
22
25.2.2009, 07:55
Leider brauch ich nicht nur ein Betriebssystem

Ich beschäftige mich weniger mit dem OS selbst, sondern ich benötige darüber hinaus:
- Photoshop
- HomeSite
- JavaScript-Debugger
- RemoteDesktop
- Nero
- Audiograbber
- Outlook
- VMWare-Player
etc etc etc

Klar, ich könnt mich auch an Gimp, Thunderbird & Co gewöhnen, nur ist die Eingewöhnungszeit dann halt gleich mal auf ein paar Monaten - ohne, dass ich dann überhaupt in der Lage bin, das selbe zu tun. (Sync der Kalender-Daten über Outlook mit meinem Smartphone.)

Auf unseren Servern läuft ausschl. Linux. Auf unseren Arbeitsplätzen Windows. Ich habs mit Linux auf einem Laptop versucht und bin wieder zurück zu Windows.

Genderwahnsinn0
00
19.3.2009, 21:43

Cooler Nick :-)

Leonardo Basil
00
26.2.2009, 09:37

photoshop lass' ich mir einreden, rennt aber dank wine auch unter linux.
für alle anderen gibts unter linux zumindest gleichwertige tools bzw. was SW- und web Entwicklung anbelangt zu 90% bessere.
Outlook würde ich mir einreden lassen wenn auf den Firmenservern das restriktive Exchange eingesetzt wird und so konfiguriert ist, dass es nur Outlook zum verbinden zulässt. Da auf den Servern ja aber anscheinend Linux läuft gibts auch hier wesentlich resourcenfreundlichere und "schnellere bei (zumindest) gleicher Bedienungsfreundlichkeit" Anwendungen.
Aber ich muss zugeben, auch ich schwanke noch im wöchentlichen rythmus zwischen XP und diversen distros umher. Mir macht v.A. noch bluetooth zu schaffen.

Genderwahnsinn0
00
19.3.2009, 21:44

Tja, wenn es alles unter Linux viel besser und viel toller und total gratis gibt - WARUM WILL ES DANN KEINER (ausser ein paar pickligen Studenten vielleicht) HABEN?

xapient
00
27.2.2009, 13:50

welche version von photoshop haben sie unter wine laufen? 7.0 ???

nicht dass ich als privatanwender je in die verlegenheit gekommen wäre mehr von einen grafikprogramm zu benötigen als gimp mir liefern kann.. aber die pros wollen halt auch CS4 weil wer nicht das neueste hat... eh wissen..

Somebody Someone
00

Naja, zumindest CS2 läuft laut wine app db.

neferaton
01
CS2 ist 4 Jahre alt 8D

Leonardo Basil
00
19.3.2009, 22:14

ist trotzdem noch der beste PS wo gibt

DieWahrheitistdenMenschenzumutbar
44
24.2.2009, 21:30
übüntü???

Ist das das Betriebssystem, das durch eine einfache Manipulation ein Überspringen des Passwortschutzes erlaubt (über die shell)?
Oder keine Installation der letzten Updates/Patches?- - - Openoffice steht bei gOs auf Version 2.4
- Thunderbird in Linux bei 2.0

Das ist nicht überzeugend!

Genderwahnsinn0
00
19.3.2009, 21:45

Apple ist übrigens das Betriebssystem, wo jeder Beliebige, der zufällig ans Gerät kann, in 4 Minuten für sich einen privaten Admin-Account anlegt.

GrafBobby
 
11
27.2.2009, 21:42

* Bei Ubuntu 8.10 kann man OpenOffice 3.0 nachrüsten, wobei man sagen muss, dass auch OpenOffice 2.4 deutlich besser als das standardmäßige WordPad von Windows ist.

* Ich glaube, bei Linux verwenden die meisten Evolution/Kontact - aber Thunderbird kann man wie bei Windows nachinstallieren (genauso schwierig) - also verstehe ich ihr Problem nicht (vllt. gibt es sogar extra Repositories dafür)

Das Bild hing schief
01
24.2.2009, 19:58
und täglich grüßt das Murmeltier


die gleichen Postings wie bei den letzten atemlosen Conficker-Warn-Artikeln sind wieder zu erwarten...

...während Conficker geduldig sein ultimatives Zerstörungswerk fortsetzt...

Was mich allerdings verunsichert: im Jänner waren schon mehr als 50.000.000 PCs infiziert, jetzt sind es wieder nur "einige Millionen".

Haben die selbstlosen Vertreiber von Antiviren-SW ihre Arzneien schon so wirkungsvoll eingesetzt???

Und wer hat den schönen Namen "B++" kreiert???

HomerJ
110
24.2.2009, 15:01

gemein- wieder ein programm, das unter linux nicht funktioniert- fühl mich irgendwie ausgeschlossen.

xapient
00
27.2.2009, 13:51

ich empfehle ihnen ein ungepatchtes windows in virtualbox um diesem defizit beizukommen..

Leonardo Basil
00
26.2.2009, 09:38

man könnte mal versuchen einen verseuchten Stick mit wine zu mounten ;)

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