FPÖ fordert Gusenbauers Rückzug

24. Februar 2009, 11:28
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Kickl: Gusenbauer hätte keine Zeit für AK und bekomme trotzdem 4.000 Euro "Taschengeld"

Wien - Die FPÖ hat am Dienstag den ehemaligen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) dazu aufgefordert, seinen Job als Referatsleiter für Europafragen in der Arbeiterkammer Niederösterreich aufzugeben. Gusenbauer hätte aufgrund seiner Vorträge an US-Universitäten und dem Engagement für seine eigene Firma keine Zeit für seine Tätigkeit bei der AK, begründet FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl in einer Aussendung seine Forderung. Trotzdem erhalte der Ex-Kanzler 4.000 Euro brutto "als Taschengeld", finanziert durch die Beiträge der "AK-Zwangsmitglieder", die gegenwärtig mit Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen hätten, so Kickl. (APA)

  • Alfred Gusenbauer, seit Jänner AK-Referatsleiter.
    foto: standard/cremer

    Alfred Gusenbauer, seit Jänner AK-Referatsleiter.

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