Brite telefonierte aus Lawine um Hilfe

24. Februar 2009, 11:14
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Wegen schlechter Sicht von Piste abgekommen

Aus einer Lawine, die ihn auf Tiroler Seite des Arlberg verschüttet hatte, hat ein 26-jähriger Brite am Montag per Handy um Hilfe telefoniert. Der Urlauber hatte zuvor wegen schlechter Sicht die Orientierung verloren und war in den Hang geraten.

Der Urlauber war laut Polizei im Skigebiet von St. Anton von der Zammermoosbahn Bergstation kommend in Richtung Steißbachtal abgefahren. In der sogenannten Filmrinne bei den Arlenmähdern hielt er in der Talsohle vor einem steilen Gegenhang an und rief seine Freunde an, die ebenfalls im Skigebiet unterwegs waren. Während dieses Telefonates löste sich oberhalb von ihm das Schneebrett vom Gegenhang und verschüttete ihn fast vollständig. Dies konnte er seinen Freunden noch mitteilen, bevor die Telefonverbindung abriss.

Der 26-Jährige konnte sich mit einer Hand selbst aus den Schneemassen befreien und blieb unverletzt. Anschließend hatte er wieder Telefonkontakt mit seinen Freunden, die die Pistenrettung alarmierten. Diese konnte den Verunglückten bergen und zu Tal bringen. (APA)

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