Im Jänner minus 15,9 Prozent

24. Februar 2009, 10:40
1 Posting

In der Gesamtbilanz für das Jahr 2008 der heimischen Autohäuser wirkt sich die internationale Finanzkrise aber noch nicht aus

Wien - In der Gesamtbilanz für das Jahr 2008 der heimischen Autohäuser wirkt sich die internationale Finanzkrise noch nicht aus. Per 31. Dezember 2008 waren in Österreich insgesamt 5.873.281 Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, um 1,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Seit November geht es aber abwärts. Im Jänner 2009 hat der Konjunktureinbruch zu einem Rückgang der Kfz-Neuzulassungen von 15,9 Prozent geführt.

Unter den 5.873.281 Fahrzeugen waren unter anderem 4.284.919 Personenkraftwagen (Pkw; +0,9 Prozent), 423.399 land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (+0,9 Prozent), 362.990 Lastkraftwagen (Lkw; +2,6 Prozent), 361.112 Motorräder (Motorräder und Leichtmotorräder; +4,5 Prozent) und 301.399 Motorfahrräder (+2,3 Prozent).

Pkw mit Dieselantrieb legten um 1,7 Prozent zu, die Zahl an benzinbetriebenen Pkw blieb weitgehend konstant (-0,1Prozent), geht aus Zahlen der Statistik Austria vom Dienstag hervor. Bei den alternativ betriebenen Pkw gab es ein Plus von 126,3 Prozent - allerdings von sehr niedrigem Niveau aus.

Gemessen am gesamten Pkw-Bestand verzeichnete die steirische Landeshauptstadt Graz mit 117.673 Stück den höchsten Anteil (2,7 Prozent), gefolgt von der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas, Linz, mit 93.355 Stück (Anteil 2,2 Prozent) und dem Bezirk Graz Umgebung mit 81.727 Stück (Anteil 1,9 Prozent).

Burgenland an der Spitze

Mit 591 Pkw je 1.000 Einwohner wies das Burgenland den höchsten Motorisierungsgrad aller Bundesländer auf, gefolgt von Niederösterreich (583), Oberösterreich (558), Kärnten (557) sowie der Steiermark (542). Wien, Anfang der 70er Jahre noch führend, lag 2008 mit 392 Pkw je 1.000 Einwohner an letzter Stelle, was vor allem auf die gute Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs zurückgeführt werden kann, so die Statistik Austria. Eine hohe Pkw-Dichte wiesen die Landeshauptstädte Eisenstadt (633) und Klagenfurt (573) auf, gefolgt von Krems/Donau (548) und Waidhofen an der Ybbs (544).

Die wichtigsten Pkw-Marken 2008 waren VW (879.824 Stück; +0,6 Prozent), Opel (378.814 Stück; -2,3 Prozent), Ford (279.246 Stück; -1,4 Prozent), Audi (262.549 Stück; +3,3 Prozent) und Renault inkl. Dacia (241.351; +0,9 Prozent). Gegenüber dem Bestand 2007 entwickelten sich die Marken Kia (+16,5 Prozent), Land Rover (+9,3 Prozent), Chevrolet/Daewoo (+9,0 Prozent), Hyundai (+7,6 Prozent), Porsche (+7,1 Prozent), Seat (+6,5 Prozent) und Skoda (+4,7 Prozent) positiv. Rückgänge wurden hingegen bei Rover (-8,2 Prozent), Mitsubishi (-5,4 Prozent), Nissan (-4,3 Prozent) und Daihatsu (-3,2 Prozent) verzeichnet. (APA)

 

Share if you care.