"Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll"

24. Februar 2009, 10:45
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An zwei Informationsabenden bieten Expertinnen des Therapiezentrums intakt Hilfe für Angehörige von Menschen mit Essstörungen

"Hilflos, ratlos, ohnmächtig, verstrickt und überfordert fühlen sich viele, die mit von Essstörungen Betroffenen leben" erklärt Vortragende Brigitte Lenhard-Backhaus, Mitglied des Leitungsteams vom Therapiezentrum intakt. An zwei Abenden - 4. März und 1. April, jeweils 18.00 Uhr - bieten Expertinnen des Therapiezentrums intakt speziell für Angehörige von Menschen mit Essstörungen die Möglichkeit, sich kostenlos von kompetenter Seite erste Hilfe und Unterstützung zu holen.

Informationsvortrag und individuelle Einzelgespräche

Zwei Expertinnen, Dr.in Renate Kastner (Ärztin für Allgemeinmedizin) und Brigitte Lenhard-Backhaus (dipl. Sozial- und Lebensberaterin), geben in einem einführenden Vortrag einen allgemeinen, kurzen Überblick über Essstörungen, wie sie sich äußern, woran sie erkannt werden, wie sie das Wesen von Betroffenen verändern können und worauf aus medizinischer Sicht dabei zu achten ist.

Im Mittelpunkt dieser beiden Abende stehen jedoch nicht der/die Betroffenen, sondern diejenigen, die mit den Betroffenen leben. Daher zeigen die beiden Expertinnen Wege und Möglichkeiten auf, die Menschen aus dem unmittelbaren Lebensraum der Betroffenen haben, um zu unterstützen. Aber auch, wie wichtig es ist, sich selbst Unterstützung zu holen. Anschließend stehen die Mitarbeiterinnen des medizinischen und psychotherapeutischen Teams für individuelle Fragen im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Die Vortragenden

Brigitte Lenhard-Backhaus ist Mitbegründerin des Therapiezentrums intakt und Mitglied des Leitungsteams sowie des psychotherapeutischen Teams. Sie ist diplomierte Lebens- und Sozialberaterin, ausgebildet in Psychosynthese und Systemaufstellerin (ÖfS). Seit über zehn Jahren arbeitet sie im Bereich Essstörungen unter anderem in der Beratung und Begleitung von Angehörigen.

Dr.in  Renate Kastner ist Mitarbeiterin des medizinischen Teams bei intakt Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen. Sie ist Ärztin für Allgemeinmedizin und ausgebildete Homoöpathin (ÖAK Diplom). Seit zehn Jahren widmet sie sich in ihrer beruflichen Praxis unter anderem der Behandlung von Menschen mit Essstörungen. (red)

Termine

4. März & 1. April: "Tägliche Herausforderung", 18:00 Uhr
Das Leben mit einer/m Betroffenen (für Angehörige, Partner, Partnerinnen, usw.)
Veranstaltungsort: intakt Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen, 1090 Wien, Grundlgasse 5/8,

Kontakt & weitere Informationen

Bürozeiten: Mo-Do 9:00 - 17:00, Fr 9:00 - 13:00
Tel: 01 / 22 88 770, Mail: office@intakt.at, Web: www.intakt.at

 

Therapiezentrum intakt
wurde 2006 gegründet und versteht sich als Kompetenzzentrum für den Bereich Essstörungen. Das Team von intakt setzt sich aus Medizinerinnen, Psychologinnen und Psychotherapeutinnen zusammen. Das Behandlungsprogramm umfasst medizinische, psychologische und psychotherapeutische Betreuung und richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und an Erwachsene. In besonderem Maße werden posttraumatische Belastungsstörungen in der Behandlung berücksichtigt. Das Behandlungsprogramm ist alters- und essstörungsspezifisch ausgerichtet. Ein weiteres Anliegen ist dem Expertinnen-Team die Angehörigenberatung, Workshops und Vorträge zum Thema für Schulen und InteressentInnen.

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    Die TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes steht in Berlin als Schirmherrin neben einem Plakat der Aktion "WaageMut".

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