Kuba verkauft weniger Zigarren

24. Februar 2009, 10:37
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Das Land leidet unter den strengen Rauchverboten in Europa und beklagt einen spürbaren Absatz-Rückgang - mit Video

Havanna - Wegen der strengen Rauchverbote in vielen europäischen Ländern verkauft Kuba weniger Zigarren. Das kubanisch-britische Unternehmen Habanos, Hersteller so berühmter Marken wie Cohiba oder Montecristo, beklagte auf der Tabakmesse in Havanna einen Gewinnrückgang um drei Prozent auf 390 Mio. Dollar (305 Mio. Euro). Schuld daran seien auch "die politische Instabilität und die geopolitischen Konflikte" weltweit, die für einen Rückgang bei den Touristen und folglich bei den Duty-Free-Verkäufen von Zigarren geführt hätten, sagte Vize-Präsident Manuel Garcia in Havanna.

Habanos deckt rund 70 Prozent des Zigarrenmarktes weltweit ab. Nur in die USA darf das Unternehmen seine Tabakerzeugnisse nicht exportieren. Das Unternehmen hofft darauf, dass der neue Präsident Barack Obama das seit 1962 bestehende Embargo gegen Kuba lockert. Der US-Markt biete großes Potenzial, sagte Garcia. (APA/AFP)

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