Urlaubergruppe auf Piste von Schneebrett erfasst

23. Februar 2009, 17:15
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Zwei Menschen komplett verschüttet - Alle Personen konnten unverletzt geborgen werden

Bei dem Lawinenabgang im Rauriser Schigebiet wurden zwei Personen, darunter ein siebenjähriges Mädchen aus Deutschland, komplett verschüttet. Allerdings konnten beide unverletzt geborgen werden. Auch die anderen vom Schneebrett erfassten Schifahrer blieben unverletzt, sagte die Polizei am Montagnachmittag. Demnach ist der Pistenbereich auf mindestens 200 Metern Länge von der Lawine erfasst worden.

Das Schneebrett hatte sich auf einem Hang etwa 350 Meter oberhalb der Piste gelöst, obwohl die Lawinenkommission noch am Vormittag keine Gefährdung der Schifahrer erkannt und die Piste freigegeben hatte. "Damit haben wir nicht gerechnet", gestand Franz Hutter von der Salzburger Hochalmbahn gegenüber der APA ein. Man habe in der Region erst am Sonntag eine Lawine abgesprengt: "Angesichts des Abgangs sind wir davon ausgegangen, dass die Piste nicht gefährdet wäre."

Alle unverletzt

Den bisherigen Informationen zufolge ist der Zwischenfall letztlich glimpflich verlaufen: Das Schneebrett rutschte mehrere hundert Meter über den Hang nach unten und in die Piste hinein. Dort wurden zwei Schifahrer total verschüttet, sechs weitere teilweise - alle acht Urlauber blieben nach Polizei-Angaben unverletzt. Den ganzen Nachmittag über suchte die Bergrettung mit der Hundestaffel den Pistenbereich nach möglichen weiteren Verschütteten ab.

Erschwert wurde die Suche durch die schlechten Sichtbedingungen. Außerdem konnte der Rettungshubschrauber wegen des Schlechtwetters nicht bis zum Unglücksort vordringen. Der Notarzt hätte daher im Fall des Falles vom Hubschrauber zur Bergstation der Hochalmbahn und von dort mittels Ratrak weiter nach oben gebracht werden müssen. (APA)

 

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