Mehr als 150 Teilchenphysiker kommen nach Schladming

23. Februar 2009, 13:02
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"Internationale Universitätswochen für Theoretische Physik" ab 28. Februar

Graz - Mehr als 150 Teilchenphysiker treffen einander ab dem 28. Februar im obersteirischen Schladming zu einer internationalen Tagung. Im Mittelpunkt der "Internationalen Universitätswochen für Theoretische Physik" steht die Wechselwirkung zwischen den kleinsten Bausteinen der Materie. Diskutiert wird die fundamentale Theorie der Wechselwirkung, die sogenannte Quantenchromodynamik (QCD), teilte die Universität Graz am Montag mit.

Nur ein Teil der Elementarteilchen unterliegt der Starken Wechselwirkung, das heißt jenen Kräften, die z.B. die Atomkerne zusammenhalten. Diese Teilchen nennt man Hadronen, aus denen rund 99,95 Prozent der Masse der uns umgebenden Materie besteht. Seit etwa 40 Jahren weiß man, dass die Hadronen eine Unterstruktur besitzen: Die Quarks und Gluonen.

Die Theorie der Quarks und Gluonen, die sogenannte "Quantenchromodynamik", beschreibt sehr viele Eigenschaften der Hadronen. "Auch wenn die grundlegenden Gleichungen der QCD seit den 1970er-Jahren bekannt sind und sich viele Phänomene der Elementarteilchenphysik experimentell beobachten lassen, so sind sie doch von den theoretischen Grundlagen her noch unverstanden", erklärt Christof Gattringer vom Institut für Physik der Universität Graz die Wahl des Tagungsthemas, "Fundamental Challenges of QCD". Im Austausch aktueller Forschungsergebnisse durch Anwendung unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden soll die Physikwoche in Schladming neue Lösungsansätze für die Rätsel des Universums aufzeigen. (APA)

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