Mehr Schlaganfälle nahe Fastfood-Filialen

23. Februar 2009, 13:03
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Eine US-Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Schlaganfallrisiko und Fastfood-Restaurants

Je mehr Fastfood-Filialen, desto höher das Risiko eines Schlaganfalls. Das haben US- Forscher an der Universität von Michigan festgestellt. Die Bewohner von Vierteln mit der höchsten Dichte an Fastfood-Restaurants haben im Vergleich zu Bewohnern von Gegenden mit den wenigsten Restaurants eine um 13 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden.


Ungesunde Inhaltsstoffe oder Wohnviertel

In der Studie wurden demografische und wirtschaftliche Faktoren der jeweiligen Gegend berücksichtigt. Studienautor Lewis Morgenstern, der die Untersuchung im Rahmen der Jahrestagung der "American Stroke Association" in San Diego vorstellte, bestätigte den tatsächlichen Zusammenhang. Er wies jedoch darauf hin, dass nicht bekannt sei, ob Fastfood das Risiko aufgrund der Inhaltsstoffe erhöhe, oder ob diese Restaurants nur auf ungesunde Wohnviertel hinwiesen. (red, derStandard.at)

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    Zwischen der Anzahl an Fastfood-Restaurants und der Häufigkeit von Schlaganfällen bestehe laut US-Studie ein Zusammenhang

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