GM und Chrysler wollen höhere Hilfen aus Kanada

23. Februar 2009, 12:50
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Verlagerung von Produktionsstätten in die USA droht

London - Die angeschlagenen US-Autobauer General Motors (GM) und Chrysler wollen laut einem Zeitungsbericht deutlich höhere staatliche Hilfen aus Kanada als bisher bekannt. Demnach brauchen die beiden nur mit Staatskrediten überlebenden Automobilhersteller 10 Mrd. kanadische Dollar (6,3 Mrd. Euro), um ihre Geschäftstätigkeit aufrecht zu erhalten, schreibt die "Financial Times" (Montag).

Das sei mehr als doppelt so viel wie vor drei Monaten angenommen. Die kanadische Regierung habe keine andere Wahl, als der Linie der US-Regierung bei der Unterstützung der Autobauer zu folgen, heißt es weiter, da sonst Produktionsstätten in die USA verlagert werden könnten.

Bei der US-Regierung hat General Motors bisher insgesamt bis zu 30 Mrd. Dollar an Staatskrediten verlangt, Chrysler will 9 Mrd. Dollar Unterstützung. (APA/dpa)

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