Krise lässt Umsätze sinken

23. Februar 2009, 10:51
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Heimischer Handel dürfte heuer laut einer RegioPlan-Prognose mit bis zu zwei Prozent weniger Erlösen rechnen

Wien - Der österreichische Handel bleibt von der Wirtschaftskrise nicht verschont. Im Landesdurchschnitt muss der filialisierte Handel "mit nicht mehr als ein bis zwei Prozent Umsatzminus rechnen", lautet die Einschätzung des Standortberaters RegioPlan. Allerdings werde es Unterschiede innerhalb der Branchen und Bundesländer geben, räumt RegioPlan-Consulting-Leiter, Michael Oberweger, ein.

Die Lebensmittelbranche werde etwa weniger betroffen sein als der Uhren- und Schmuck- oder der Möbelhandel. Der Elektro- und Bekleidungsbereich werde ebenfalls die Konsumzurückhaltung spüren, so RegioPlan in einer aktuellen Studie. Große Unterschiede werde es auch auf Bundesländer-Ebene geben. In Industrie-abhängigen Regionen, wie etwa Oberösterreich oder der Steiermark, werde die Zurückhaltung stärker sein, so Oberweger. Eine genauere Prognose will RegioPlan erst im April abgeben.  (APA)

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