Iraks Nationalmuseum wieder eröffnet

23. Februar 2009, 10:41
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Bisher rund 6.000 Ausstellungsstücke wieder aufgetaucht

Bagdad - Sechs Jahre nach der großen Plünderung hat das irakische Nationalmuseum seine Pforten wieder für Besucher geöffnet. Von den rund 15.000 wertvollen archäologischen Fundstücken, die während der US-Invasion im Frühjahr 2003 aus den Ausstellungsräumen und Magazinen des Museums gestohlen worden waren, sind bis dato rund 6.000 wieder aufgetaucht.

Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki sprach am Montag in Bagdad in seiner Eröffnungsrede von einer "Welle der Ignoranz", die nach dem Einmarsch der US-Truppen im Irak über das Land hinweggerollt sei. Der Staatsminister für Tourismus und Altertümer, Kahtan al-Dschiburi, bezeichnete die Plünderer von damals als "Feinde der Zivilisation". (APA/dpa)

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