Austern in Gefahr

21. Februar 2009, 17:07
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    foto: ap

    Die Gründe sind vorläufig nicht geklärt.

Die Ausfälle belaufen sich zwischen 40 und 100 Prozent, je nach Region

Als ob es sonst keine Probleme gäbe, dürfen wir uns jetzt auch noch um die Austern Sorgen machen. Die Muscheln, die als Plankton-Fresser eine ebenso köstliche wie wirklich nachhaltige Delikatesse aus dem Meer darstellen, werden seit vergangenem Sommer durch eine mysteriöse Krankheit dezimiert, die an allen Küsten Frankreichs gleichermaßen zugeschlagen hat. Frankreich ist der mit Abstand größte Produzent in Europa - es geht also durchaus buchstäblich ums Ganze.

Die Ausfälle belaufen sich zwischen 40 und 100 Prozent, je nach Region. Konkret geht es um junge, gerade einmal ein- und zweijährige Austern, die frühestens 2010 oder 2011 auf den Markt kommen sollten - der französische Agrarminister warnte bereits, dass die Schalentiere deshalb schon bald zur unerschwinglichen Delikatesse werden könnten. Die Versorgung für dieses Jahr sei aber noch nicht gefährdet.

Die Gründe sind einstweilen rätselhaft, neben Verunreinigungen im Wasser gilt das ungewöhnlich warme Wetter im vergangenen Juni als möglicher Stressauslöser, von dem sich die empfindlichen Tierchen nicht erholt haben sollen. Es gilt als erwiesen, dass die Klima-Erwärmung und die höheren Wassertemperaturen den Austern gar nicht schmecken. Noch ist aber ungeklärt, ob nicht ein Virus oder sonst ein Pathogen verantwortlich sein kann, wie beim verheerenden Austernsterben der frühen 1970er-Jahre. (Corti/Der Standard, Printausgabe 21/02/2009)

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12 Postings
Aux Armes Citoyens!
00
14.3.2009, 19:31
die holländischen

0/0 sind eh viel gschmackiger. die franzosen können sich ihre öl-, chemie- und atomverseuchten atlantikfische und meerestiere dorthin schieben wo die sonne niemals scheint. mir wuascht.

internetsüchtlerin
00
24.2.2009, 17:39

na jetzt hat man endlich einen grund was gegen die klimaerwärmung zu tun^^

Jafnvel þó við þekkjumst ekki neitt
00
23.2.2009, 20:34

oh mein gott, oh mein gott----mein leben hat keinen sinn mehr. was mach ich jetzt ohne meinem täglich lecke dutzend austern????????????????????????????????

Mad_Professor
00
22.2.2009, 20:09
Oh Gott, Austern verkommen zur unerschwinglichen Delikatesse!

rofl

Schnabeltierfresser
00
23.2.2009, 16:22
In Frankreich!

Bei uns sind sie das sowieso.

Gerhard Gilnreiner
 
00
22.2.2009, 17:20
Wie halt heute ganz allgemein.....

.....gierig produzieren bis Monokulturschäden eintreten und dann hoffen, dass gescheite Leute eien Lösung finden oder der der Steuerzahler den Ausfall ersetzt.

avanti popolo
02
22.2.2009, 15:24
kein problem, einfach auf kaviar umsteigen, der schampus hat ja nix!

Lethawae
00

Fahr nach Luisiana, da gibt's die Dinger frittiert mit Ketchup, so billig sind sie da.

andreas lamers
 
00
22.2.2009, 19:49
Tiere sind mehr als Luxusartikel

Was die grossen Farmen anrichten ist eines, aber das Sterben einer Art in einem geschlossenen Oekosystem ist dennoch keine kleinigkeit. Das die Reichen keine Austern essen koennen trifft wohl die meisten weniger als die Tatsache das Austern Plankton fressen und das nicht wenig. Ich erinnere mich an die Rote Pest in Italien wo Plankton und Algen ueberhand genommen haben und ganze Meeresgebiete in eine Wueste verwandlet haben.
Anderseits erinnert das wohl auch an die Geschichte "der Schwarm". Ob der was weis????

Poldi Fesch
00
23.2.2009, 14:42
das liegt

nur an den voellig ueberzogenen Austernpreisen am Naschmarkt.

Antoine Doisnel
00
23.2.2009, 13:09
Die Reichen...

In Frankreich essn nicht nur "die Reichen" Austern, sondern gelegentlich alle Schichten.

Jürgen Schmücking
 
00
22.2.2009, 22:21

... im "schwarm" wehren sich die viecher, sie sterben nicht.

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