Polnischer Politiker in künstlichem Tiefschlaf

21. Februar 2009, 14:23
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Premier der Region Krakau mit schweren Schädelverletzungen im LKH Klagenfurt - "Zustand soweit stabil" - Ärzte kämpfen mit mehreren Blutungen

Klagenfurt - Der polnische Politiker Marek Nawara, Ministerpräsident der Region Krakau, der am Freitag beim Skifahren in St. Margarethen im Salzburger Lungau verunglückt ist, liegt mit schweren Schädelverletzungen im Landeskrankenhaus Klagenfurt im künstlichen Tiefschlaf. "Sein Zustand ist soweit stabil", erklärte der medizinische Direktor des LKH , Thomas Koperna, am Sonntag.

Für eine seriöse Prognose , wie sich der Zustand Nawaras entwickeln werde, sei es noch zu früh, meinte Koperna. Grundsätzlich sehe es jedoch "eher schlecht" aus, die Ärzte hätten mit mehreren Blutungen zu kämpfen, sagte der medizinische Direktor.

Flug nach Kärnten

Nawara war von Salzburg nach Kärnten geflogen worden, weil die Wettersituation die Landung des Rettungshubschraubers in Salzburg beeinträchtigt hätte. In Kärnten herrschten am Freitag hingegen klare Sichtverhältnisse.

Der Unfall des polnischen Politikers ereignete sich rund zwei Monate, nachdem Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus am Neujahrstag auf der steirischen Riesneralm ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte. Der CDU-Politiker war mit einer 41-jährigen Slowakin zusammengeprallt, die an den Folgen des Unfalls starb. (APA)

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