Serbischem Minister die Einreise verweigert

20. Februar 2009, 21:57
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Bogdanovics Aufenthalt könne "Gewalt heraufbeschwören"

Pristina - Die Regierung des Kosovo hat erstmals seit der Unabhängigkeitserklärung vor gut einem Jahr einem serbischen Minister die Einreise verweigert. Zur Begründung verwies der kosovarische Innenminister Zenun Pajaziti am Freitag im TV-Sender RTK darauf, dass der serbische Kosovo-Minister Goran Bogdanovic wiederholt die Serben im Kosovo aufgerufen haben, die Regierung in Pristina nicht anzuerkennen.

Bogdanovics Aufenthalt im Kosovo könne "Gewalt heraufbeschwören", sagte Pajaziti. Die serbische Regierung war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Anfang der Woche hatte das Kosovo den ersten Jahrestag der Unabhängigkeit von Serbien gefeiert. Bisher wurde das Land von 55 Staaten anerkannt, darunter Österreich. Serbien betrachtet die Unabhängigkeitserklärung als "illegal". (APA/AFP)

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