Fast jeder zweite Unternehmer will 2009 die IT-Ausgaben kürzen

20. Februar 2009, 17:04
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IT-Beraterbranche wächst weiter: Fachverband legt jährlich um 4.000 Mitglieder zu

Die Wirtschaftskrise lässt die heimischen Unternehmen bei den Ausgaben für Informationstechnologie (IT) sparen. 40 Prozent von 1.000 Befragten wollen heuer die Investitionen in diesem Bereich kürzen. Die Einschnitte betreffen Hardware (59 Prozent) ebenso wie Software (50 Prozent) und IT-Beratung (36 Prozent), ergab eine Umfrage der Wirtschaftskammer. WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreter Herwig Höllinger warnte am Freitag, in einer Aussendung davor, die Ausgaben zu weit zurückzufahren. Dies würde die Betriebe schwächen.

Soziale Netzwerke

Er betonte die Bedeutung von sozialen Netzwerken. Höllinger: "Im Zeitalter des europäischen Binnenmarktes und der Globalisierung müssen auch die österreichischen Unternehmen zunehmend vernetzt denken und handeln. Gerade für KMU bringen soziale Netzwerke neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit oder neue Absatzmöglichkeiten. Die geschickte Nutzung von IT-Netzwerken bringt den Unternehmen Kosteneinsparungen und die Vereinfachung von Geschäftsprozessen."

Constantinus Award

Die Kammer gab heute weiters bekannt, dass die IT-Beraterbranche weiterhin wächst. Jährlich würde der Fachverband UBIT um rund 4.000 Mitglieder zulegen. 2008 wurden 48.824 Mitglieder verzeichnet: 29.027 Informationstechnologen, 14.025 Unternehmensberater und 5.772 Buchhalter, hieß es. So viel Dynamik will gefeiert und gefördert werden, daher wird am 16. Juni wieder der Constantinus Award vergeben. Einreichen können alle Mitglieder des UBIT über die Online-Plattform www.constantinus.net (Anmeldefrist: 3. April).(APA)

 

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