Minenbesitzer als Beschuldigter einvernommen

20. Februar 2009, 12:20
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Keine Festnahme - Nach wie vor drei Personen in Haft

Wien - Im Fall des Skandals um die Bundesbuchhaltungsagentur ist der Besitzer jener Goldmine in Ecuador einvernommen worden, der nach Angaben des inhaftierten "Venetia"-Chefs für dessen Schulden haftet. Das bestätigte die Korruptionsstaatsanwaltschaft am Freitag. "Er wurde als Beschuldigter einvernommen, aber nicht festgenommen", sagte Behördensprecher Friedrich König.

Über den Inhalt der Aussage machte König keine Angaben. Mögliche Forderungen zwischen dem Besitzer der Goldmine und dem Geschäftsführer des in Konkurs gegangenen Schulungsinstituts "Venetia" seien Gegenstand von Prüfungen, sagte der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft.

Seinen Angaben nach ermittelt die Behörde in der Causa derzeit gegen fünf Beschuldigte. Drei von ihnen sind in Haft: Der frühere Mitarbeiter des Bundesbuchhaltungsagentur, der dem Schulungsinstitut "Venetia" angeblich 16,5 Millionen Euro an Direktzahlungen zukommen ließ und gefälschte Schuldverschreibungen ausgestellt haben soll, der "Venetia"-Chef sowie ein Rechtsanwalt, der in Verdacht steht, als Vermittler tätig gewesen zu sein. Über den fünften Beschuldigten - der sich so wie der Goldminen-Besitzer auf freiem Fuß befindet - machte der Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft keine Angaben. (APA)

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