Darabos verweist auf Investitionsprogramm

20. Februar 2009, 11:31
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Verteidigungsminister: 230 Millionen Euro Investitionen für Kasernen seit 2007

Wien - Verteidigungsminister Norbert Darabos hat in Reaktion auf die Kritik der Offiziersgesellschaft an angeblich desolaten Kasernen auf ein im Jahr 2007 gestartetes Kasernen- Investitionsprogramm verwiesen. Seit damals seien insgesamt 230 Mio. Euro in die Modernisierung und in den Neubau der Bundesheer-Gebäude investiert worden, so der Minister in einer Aussendung am Freitag.

"Wirtschaft profitiert"

Darabos betont, auch weiterhin investieren zu wollen: Das Bundesheer sei mit seinen Investitionen "zweifelsohne ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Österreich". Von den Baumaßnahmen würden sowohl die Truppe als auch die heimische Bauwirtschaft profitieren. Die Wirtschaft werde angekurbelt und Arbeitsplätze gesichert. "Gerade vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise ist es daher zweckmäßig, diese Investitionen fortzusetzen."

Für das Jahr 2009 nannte Darabos als wichtige Baumaßnahmen unter anderem die Musterkaserne Güssing im Burgenland, wo 40 Mio. Euro investiert werden sollen. In der burgenländischen Benedek-Kaserne sollen demnach 3,15 Mio. investiert werden, in der Raab-Kaserne in Niederösterreich 1,8 Mio. und in der Jansa-Kaserne (ebenfalls Niederösterreich) vier Mio. Euro.

Neben den Baumaßnahmen seien seit 2007 rund 290 Mio. Euro für Geräte und Ausstattung geflossen - insgesamt wurden laut Darabos damit 520 Mio. Euro in die Truppe des Bundesheeres investiert. (APA)

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