SW Umwelttechnik erwartet Investitionsrückgang

20. Februar 2009, 09:39
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Wien - Das Kärntner Familienunternehmen SW Umwelttechnik hat trotz eines sehr schwierigen Marktumfeldes im Bereich der Industrie- und Gewerbekunden seinen Auftragsstand stabil gehalten. Für 2009 rechnet das in Wien börsenotierte Unternehmen aber mit einem deutlichen Rückgang aller Investitionen aus Industrie und Gewerbe im CEE-Raum. Investitionen der öffentlichen Hand aus den angekündigten Konjunkturforderungsprogrammen sollten aber beibehalten bzw. sich sogar verstärken, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Im Februar 2009 verbuchte SW Umwelttechnik Aufträge im Wert von mehr als 7 Mio. Euro. Das bestätige die Strategie des Unternehmens, sich auf die Investitionen der öffentlichen Hand für Infrastruktur und Umweltschutz zu konzentrieren, hieß es in einer Aussendung.

Konkret hat SW Umwelttechnik über ihre rumänische Tochter OMS Romania srl zwei Aufträge zur Abwasserreinigung in Transsylvanien im Wert von 4,5 bzw. 1,7 Mio. Euro erhalten. In Österreich liefert die SW Umwelttechnik Osterreich GmbH die Gewässerschutzanlagen für neun Pump,- Entlastungs- und Entleerstationen der transalpinen Ölleitung in Osterreich (TAL) und in Norditalien (SIOT) im Gesamtwert von 500.000 Euro, mit denen allfallige Ölaustritte aufgefangen und Verschmutzungen des Grundwassers verhindert werden. In Ungarn wurde der erste Auftrag für Brückenträger im Gesamtwert von 400.000 Euro erhalten.

Eine detaillierte Darstellung für 2008 und einen aktualisierten Ausblick für 2009 wird SW Umwelttechnik mit der Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses am 27. Februar 2009 geben. (APA)

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