Ein Toter, eine Schwerverletzte

19. Februar 2009, 21:32
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Lenkerin in Kärnten hatte Regionalzug übersehen

Klagenfurt - Ein 19 Jahre alter Kärntner ist am Donnerstagabend im Gailtal bei Hermagor bei einer Kollision eines Zuges mit einem Auto ums Leben gekommen. Seine Mutter, die das Fahrzeug gelenkt hatte, erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Erst am Mittwochabend hatte ein Autolenker im Gailtal eine Kollision mit einem Zug unverletzt überstanden.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 17.30 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in Kühwegboden nahe Hermagor. Die Lenkerin, eine 50 Jahre alte Frau aus Hermagor, wollte den Bahnübergang mit ihrem Auto überqueren, dabei dürfte sie den Regionalzug, der in Richtung Kötschach Mauthen unterwegs war, übersehen haben. Das Auto wurde von der Lok erfasst und in den Straßengraben katapultiert.

Die Folgen waren verheerend: Der 19 Jahre alte Sohn der Lenkerin, der am Beifahrersitz gesessen war, wurde aus dem Auto geschleudert und kam unter dem Fahrzeug zu liegen. Seine Mutter wurde im Wrack eingeklemmt. Die Frau wurde von der Feuerwehr mit einem hydraulischen Rettungsgerät aus den Trümmern ihres Fahrzeugs befreit und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital geflogen. Der 19-Jährige konnte erst befreit werden, nachdem die Feuerwehr das Wrack mit einem Kran angehoben hatte. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. (APA)

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