2008 starben 502 Menschen bei Flugzeugunfällen

19. Februar 2009, 16:46
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Laut Branchenverband ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr

Genf - Bei Unfällen im Luftverkehr sind im Jahr 2008 weniger Menschen ums Leben gekommen als im Jahr zuvor. Wie der internationale Branchenverband IATA am Donnerstag bekanntgab, sank die Zahl der Getöteten von 692 auf 502. Die Zahl der Unfälle stieg von hundert im Vorjahr auf 109 im Jahr 2008. Bei 23 dieser Unfälle gab es einen oder mehrere Tote. Bei einem Viertel aller Unfälle kamen Flugzeuge bei Start oder Landung von der Piste ab, während rund 30 Prozent auf Sicherheitsmängel zurückzuführen waren.

Im regionalen Vergleich schnitt Nordasien, das China und die Mongolei umfasst, am besten ab. Hier gab es 2008 keinen einzigen Unfall, bei dem eine Maschine zerstört oder erheblich beschädigt wurde. In Europa wurden 0,42 solcher Unfälle pro Million Flüge registriert, in Nordamerika und in der Asien-Pazifik-Region kamen auf die gleiche Anzahl von Flügen je 0,58 Unfälle. Die meisten Unfälle gab es mit 6,43 je Million Flügen in den Staaten der GUS, die einen Großteil des Gebiets der ehemaligen Sowjetunion umfassen.

"Unsere Ergebnisse in punkto Sicherheit sind beeindruckend", sagte IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani. Der Absturz eines Flugzeuges in der vergangenen Woche in Buffalo in den USA mit 50 Toten und die 502 Todesopfer des Jahres 2008 erinnerten aber daran, dass die Flugsicherheit weiter verbessert werden müsse. "Unser Ziel sind null Unfälle und null Todesopfer", hob Bisignani hervor. (APA/AFP)

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